Zeugen retten Sanitäter das Leben
20.09.2009 | 12:53 Uhr 2009-09-20T12:53:00+0200
Fröndenberg/Kreis Unna. Allein dem couragierten Eingreifen von Besuchern der Fliegenkirmes in Fröndenberg ist es zu verdanken, dass ein 35-jähriger Rettungssanitäter überlebte, der am Samstagabend von einem 27-Jährigen brutal zusammengeschlagen und –getreten wurde.
Zuvor hatte ein 28-jähriger Fröndenberger kasachischer Herkunft auf der Fliegenkirmes randaliert, so dass er von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde. Auf dem Weg zum Einsatzfahrzeug begleitete auch ein Rettungssanitäter aus Fröndenberg den Randalierer. Kaum war der mit der Polizei abgefahren, ging ein 27-jähriger Mann aus Münster – ebenfalls kasachischer Herkunft – auf den Rettungssanitäter los. Nach Zeugenangaben schubste er zunächst den Sanitäter von hinten und prügelte ihn dann mit Faustschlägen nieder. „Der Schläger trat dann immer wieder ins Gesicht des wehrlos auf dem Boden liegenden Sanitäters“, berichtet die Polizei.
Brutaler Schläger
Sein Glück: Mehrere Zeugen griffen schließlich beherzt ein und zogen den mittlerweile schwer verletzten Sanitäter von dem weiter wütend um sich prügelnden Schläger weg. Sie schafften es sogar mit verinten Kräften, ihn bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, obwohl der weiter wüst um sich schlug und die couragierten Helfer beleidigte. Selbst die Polizei musste mehrere Beamte einsetzen, um den Mann zu bändigen und zu fesseln. Der 27-jährige Schläger aus Münster ist nach Angaben der Polizei wegen ähnlicher Delikte hinreichend bekannt und wurde am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt.
Der Rettungssanitäter wurde von ihm so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Spezialkrankenhaus eingeliefert werden musste; kurzzeitig bestand akute Lebensgefahr - teilte die Polizei mit.
Dank der Polizei
Ausdrücklich bedankte sich die Polizei am Sonntag bei den vier Helfern für ihr „couragiertes und dringend nötiges Eingreifen“: „Möglicherweise hat der Geschädigte es nur dem beherzten Eingreifen dieser Helfer zu verdanken, die Tat überlebt zu haben.“
Die Staatsanwaltschaft beantragte, den Übeltäter im Gefängnis unterzubringen. Über die Haftstrafe wurde am Sonntagnachmittag entschieden: Der Schläger wurde in Untersuchungshaft genommen.
21:49
Und ich bin der Bruder vom Täter. Wie soll ich mich dabei füllen? Es ist gleichzeitig so peinlich für jugendiche Aussiedlern und so schwer zu überleben, wenn man Gefüll hat ohne Heimat geboren sein.
21:42
Ich bin auch Sanitäter und merke auch das die Gewalt gegen uns stark zugenommen hat. Hauptsächlich sind es wirklich Ausländische Mitbürger die einen angreifen. Ich wünsche dem Sani alles alles Gute und hoffe er kommt bald wieder auf die Beine.
12:23
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:20
Ich weiß nicht warum man den Sanni angreifen muss!? Was hat der damit zu tun?
In seinem Herkunftsland hätte die Polizei den Sträfling bewusstlos geschlagen, hier in Deutschland ist man eben auch als Helfer Opfer... und sobald ein Deutscher jemand schlägt ist es gleich ein Akt der Ausländerfeindlcihkeit.
Man muss auch mal die Vergangenheit ruhen lassen und sehen was in der Gegenwart passiert!
Wer zahlt denn schon für eigene Gäste, die nicht Danke sagen können und sich dann noch daneben benehmen und zuletzt noch dem Gestgeber auf die Mappe hauen!? Das sind wir Deutschen, wir sind so blöd!
11:58
@12 benjaminsascha
deine verteidigung in allen ehren...aber du vergisst folgendes:
viele migranten haben und sind auch in ihrem land wenig. auch dort saufen se wodka wie wasser und prügeln ihre frauen + kinder.
sie kommen nach deutschland in der hoffnung auf arbeit bzw. in der hoffnung hartz 4 zu erhalten. mit hartz 4 leben se hier in deutschland immer noch besser als in ihrer heimat.
so und wenn man sich nun hier bei uns mit hartz 4 breit macht...wieso sollte es dann etwas gegenüber der heimat änder (alkohol u. gewalt) ?
es ist nämlich ein fataler irrtum wenn man meint das nur die besser erzogegenen migranten zu uns kommen. fakt ist...es ist genau das gegenteil der fall.
20:37
Grausame Tat. Mehr als Und Tschüss, viel Spaß in Kasachstan, Gute Besserung an den Sanitäter und DANKE an alle Helfer!! kann ich wohl nicht sagen...
13:20
gute besserung an den sani. und grossen beifall an die leute die denn schläger festgehalten haben. der schläger müsste zurück in seien heimat ,und man müsste in einreiseverbot für deutschland ausprechen.
09:53
Zivilcourage zahlt sich doch aus.
So etwas darf nicht noch einmal passieren.
Soweit die Sicherheit des einzelnen Bürgers nicht gewährleistet ist, sollten Veranstaltungen dieser Art in Fröndenberg nicht abgehalten werden.
Gott sei Dank kam der Täter nicht vom Mühlenberg.
Das hätte die Lage noch verschärft.
07:21
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
21:18
Woher kommt diese Gewalt und dieser Hass ? Es am Ausländer fest zu machen ist wohl etwas zu einfach. Viele (erwachsene) Zuwanderer mit deutschen Vorfahren aus der ehemaligen UdSSR machen sich falsche Vorstellungen vom Leben hier und kommen selbst nur schlecht zurecht . Die Kinder und Jugendlichen müssen mit nach Deutschland, ob sie wollen oder nicht. Entwurzelung nennt man das wohl. Hier angekommen, merken sie schnell, wie schlecht die Perspektiven sind, ohne ausreichende Sprachkenntnisse, mit anderer oder schlechterer Bildung oder Ausbildung. So bleibt man unter sich, lernt die Sprache kaum, landet bei Alkohol und Drogen, der Rest ist bekannt.
Die Probleme sind aber bei allen Nationalitäten die gleichen, ohne Regeln wachsen auch viele deutsche Kinder auf , die Karrieren verlaufen ähnlich. Die Gesellschaft versagt, das Elternhaus, die Familie und das Umfeld. Regeln die eingehalten werde gibt es nicht mehr und die Durchsetzung dieser auch nicht. Wir alle sind gefragt und gefordert, die Augen nicht zuzumachen und einzuschreiten wenn es nötig ist. Nicht erst, wenn jemand blutend am Boden liegt, sondern auch dann, wenn sich z.B. Kinder vor unseren Augen besaufen und dann randalieren.
Es muß aber auch erlaubt sein, zu sagen, wieviel Prozent der Straftaten in Deutschland von welcher Bevölkerungsgruppe begangen werden. Hinter vorgehaltener Hand sind es wohl ca. 60 % der Straftaten, die einenMigrationshintergrund haben .
Der Schmusekurs der deutschen Gerichtsbarkeit gegenüber Straftätern scheint da wohl nicht mehr so recht angebracht zu sein.
Ich habe großen Respekt vor den Helfern und wünsche dem Opfer alles erdenklich Gute.
Wir alle sind Ausländer, fast überall auf dieser Welt !