Zahl der Arbeitslosen stark angestiegen
31.08.2010 | 13:53 Uhr 2010-08-31T13:53:00+0200
Unna.Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Unna (Unna, Holzwickede, Bönen, Fröndenberg) ist im August stark angestiegen. 5 159 Menschen haben keinen Job.
Wie im Juli haben sich Urlaubszeit und Arbeitslosmeldungen nicht übernommener Auszubildender auf die Arbeitslosigkeit ausgewirkt. Die größte Zahl der neu gemeldeten Arbeitslosen stammt jedoch aus verschiedenen Insolvenzen. „Zum Teil waren die betroffenen Arbeitnehmer zuletzt in einer Transfergesellschaft beschäftigt, konnten aber bis zu deren Ablauf nicht in Arbeit vermittelt werden“, erklärt Monika Kotzur, Leiterin der Agentur für Arbeit Unna.
Im Monatsverlauf stieg die Zahl der Arbeitslosen um 4,1 Prozent (203) auf 5 159. Damit liegt sie um 1,5 Prozent (74) über dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote, gemessen an allen zivilen Erwerbstätigen, erhöhte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent. Vor zwölf Monaten hatte sie 8,4 Prozent betragen.
Das Ende von Schulausbildungen und die Abschlussprüfungen bei den Auszubildenden haben zusammen zu 174 Arbeitslosmeldungen geführt. Dies hatte erneut erhebliche Auswirkungen auf die Jugendarbeitslosigkeit. Die Zahl der unter 25-Jährigen kletterte um 12,9 Prozent (72) auf 628. Damit liegt diese Zahl um 17 höher als vor einem Jahr.
Da die meisten der neu arbeitslos gewordenen Personen über einen Arbeitslosengeld I-Anspruch verfügten, ist der Zunahme der Arbeitslosigkeit in erster Linie in der Bilanz der Arbeitsagentur spürbar. Hier stieg die Arbeitslosenzahl um 11,6 Prozent (154) auf 1 485. Für die Arge Kreis Unna zieht Geschäftsführer Uwe Ringelsiep eine positive Monatsbilanz: „Trotz einer leichten Erhöhung liegt die Arbeitslosigkeit der Arbeitslosengeld II-Empfänger sogar leicht unter der Vorjahresmarke, ein gutes Zeichen dafür, dass die konjunkturelle Besserung nicht an unseren Kunden vorbeigelaufen ist.“ Bei der Arge waren 3 674 Personen ohne Arbeit gemeldet, 1,4 Prozent (49) mehr als im Juli.
Die Arbeitgeber meldeten im Berichtszeitraum mit 296 ungeförderten offenen Stellen 49 weniger als im Juli. Die Zeitarbeit hatte mit 115 Vermittlungsaufträgen den größten Anteil. Logistikunternehmen orderten 43 neue Mitarbeiter.
21:18
@7
klar, nicht die Löhne sind zu niedrig sondern Hartz4 ist zu hoch...und wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegts immer an der Badehose
@8
träumen sie mal hinter ihren Visionen her, ich bleib doch lieber bei der Realität.
20:00
@Limburg2
Sie sind wahrscheinlich auch einer derjenigen, der nur erwartet, der fordert und dem zusteht ...
Kleine Selbstständige sind die einzig verbliebene Spezies, die noch selbst etwas wagt und nicht nur auf den monatlichen Geldeingang (woher auch immer) wartet,
Rennen Sie mal jeden Tag hinter den Aufträgen und Zahlungen her, versuchen Sie, Ihre Leute in Brot und Arbeit zu bekommen und ärgern Sie sich über die unverschämte Abzockerei dieser ganzen mittelalterlichen Institutionen, die Ihnen für nix das Geld aus der Tasche saugen (IHK, Genossenschaft usw...).
Bei den kleinen Selbständigen kommt eben jetzt schon an,was bei den Großen erst in ein paar Jahren losgeht ...
- Wir werden alle weniger verdienen -
Da können Sie noch so viel RESPEKT fordern.
08:33
Klar liegt die Bezahlung unter Hartz4 ! Die ist nämlich viel zu hoch. Für Nichtstun soviel Geld zu bekommen ist schon heftig. Dann wird aber noch gemeckert weil es keine Erhöhung gibt.
20:41
@#3
wohlmöglich liegt ihre Bezahlung noch unter Hartz4 ?
Da wird man natürlich schnell belächelt.
Und wenn sie ihre zukünftigen Mitarbeiter nach der Höhe der zu erwartenden Fördermittel aussuchen, über was wundern sie sich da noch ?
Sie verlangen Respekt ??? Benehmen sie sich respektvoll !
Indes, die Leute bei der ARGE, so macht es den Eindruck, füllen sich den Beutel stets selbst, jeder wegfallende Arbeitslose bedeutet für sie ein wackeln am Stuhl. Die wollen sich ja nicht selbst wegsanieren. So haben sie denn auch kein Interesse an dauerhafter Vermittlung eines Arbeitslosen. Was will man auch verlangen von ehemaligen Zeitsoldaten, Briefträgern und unbenötigten Behördenmitarbeitern aller Art.
Sie tun was sie können....um ihren Arbeitsplatz zu erhalten. Der Langzeitarbeitslose, ehemalige Bergmann, Hoeschianer oder Zivilangestellter irgendeiner Besatzungsarmee dient da nur als Ressource. Und, das haben sie aus dem Berbau gelernt, die sind bekanntlich zu schonen.
Wundern sie sich also nicht über mangelnde Mitarbeit von Arbeitsamt oder ARGE,
Haben sie Mitleid, auch dort fürchtet man sich vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
Immerhin haben die Mitarbeiter dort angeblich ja alle nur Zeitverträge.
20:41
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07:49
@#3 Norman Schulte
Eine Frage hätte ich dann doch noch.
Um welche Tätigkeit handelt es sich denn, bei der Ihre Mitarbeiter von Hartz4 Empfänger ausgelacht und beschimpft werden?
20:39
Wen wunderts, so wie hier mit Gewerbetreibenden umgegangen wird. Um 10.00 Uhr wird die Förderung eines Arbeitsuchenden für 1 Jahr mündlich zugesagt, um 14.30 Uhr auf 3 Monate reduziert. Dazu kommt eine fast unmögliche Krditaufnahme, unberechtigte Forderungen durch die IHK, Steuerprüfungen durch das Finanzamt und Auflagen durch die Berufsgenosenschaft. Bei der Arbeit werden meine Mitarbeiter von Hartz4 Empfänger ausgelacht und beschimpf. Ich nochmal selbstständig ? Im Leben nicht !
14:24
Die Wirtschaftsförderungspolitik liegt halt seit 50 Jahren in bewährten roten Händen, da hilft nur der Blick nach Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Da kann man lieve erleben, was kommunale Wirtschaftsförderungspolitik Positives für die Menschen bewirken kann.
14:14
Entgegen des allgemeinen Bundestrendes hat Unna mal wieder den Vogel abgeschossen. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!