Vernetzte Rauchmelder bieten zusätzliche Sicherheit
28.12.2009 | 16:10 Uhr 2009-12-28T16:10:00+0100Unna. Die Untersuchungen des Brandsachverständigen der Polizei setzten sich auch am Montag an der Zechenstraße 54 fort.
Konkretere Einzelheiten, welches technische Gerät genau die Katastrophe auslöste, will die zuständige Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel (Dortmund) aber erst dann mitteilen, „wenn das Gutachten fertig gestellt ist”. Dass das Wohnhaus durch die Flammen, die im Wohnzimmer des rückwärtigen Anbaues ausbrachen, erheblich beschädigt wurde, ist zumindest auch jedem Laien ersichtlich. Fraglich ist, inwieweit überhaupt Gebäudeteile der einsturzgesicherten Brandruine zu erhalten sind. Laut Feuerwehr ist der neuere Teil „völlig ausgebrannt” und im ursprünglichen Zechenhaus selbst „der Dachstuhl bis zum Dachboden abgebrannt”. Ein Rauchmelder hatte den 56-jährigen Hausbewohner geweckt, der so zumindest sich hatte retten und die Feuerwehr alarmieren können. Der stellvertretende Leiter der Unnaer Wehr, Olaf Weischenberg, empfiehlt so dringend, diese Meldegeräte, die auf Rauchentwicklung mit schrillem Piepsignal reagieren, in der Wohnung zu installieren: „In Schlafzimmern, Fluren und allen Räumen mit technischen Geräten.” Die Melder seien in jedem Bau- oder Elektromarkt für wenige Euro erhältlich. Zusätzliche Sicherheit böten etwas teurere Geräte, „die untereinander venetzt sind und so gleichzeitig im ganzen Haus einen Brand weitermelden.” Die bundesweit und über die Staatsgrenzen verbreitete Nachricht über die Unnaer Brandkatastrophe sorgte für Reaktionen auch in den Partnerstädten: „Die Bürgermeister von Enkirch und Waalwijk haben ihre Anteilnahme in Anschreiben ausgedrückt”, so Bürgermeisterreferent Oliver Böer. Zudem sprach der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes NRW, Dr. Klaus Schneider, in einem Telefonat mit Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann das Mitgefühl des Verbandes mit den Angehörigen der Opfer aus.
15:42
Habe leider keinen aktuelleren Test gefunden. Keine Ahnung, was das Gerät bei Dir für faxen macht...Ich hab das mal mit einer Zigarette getestet. Sowohl, wenn nur der Rauch der Kippe im Abstand von ca. 50cm in meinen Melder(Modell von D-Secour) hochkräuselt, als auch direkt reingepustet, beides Mal ist er angesprungen.
Da meine Rauchmelder inzwischen bereits zwischen 7 und 9Jahren alt sind, werde ich im neuen Jahr komplett auf ein Funksystem umstellen. Warscheinlich von Minimax. Doppelpak kostet ca 30.-€, Funkzentrale ca. 40.-€ (von Abus z.B. gibt es das auch)
Grüße aus Balve
14:49
Das kann der Punkt sein: Sobald Partikel vor die Linse gelangen....
Wie ich bis jetzt ergoogelt habe, sitzen die Linsen stets hinter einem Labyrinth, das Störlicht fernhalten soll. Zumindest in meinem Fall hat der Rauch wohl ziemlich lange gebraucht, um bis dort durchzudringen. Der Test von Stiftung Warentest ist leider von 2002.
Mein Gerät ist übrigens ein Top-Craft, ca. 1 Jahr alt. Suche gerade im Handel nach einem neuen Rauchmelder. Die, die ich bis jetzt gefunden habe, sahen aber rein äußerlich dem TopCraft sehr ähnlich.
23:56
Hm, merkwürdig. Der Melder sollte sobald Partikel vor die Linse gelangen anspringen! Wie alt ist das Gerät?!?
http://www.testberichte.de/testsieger/level3_kleine_hausanlagen_rauchmelder_749.html
http://www.test.de/themen/haus-garten/meldung/-Rauchmelder/1234927/1234927/
http://www.rauchmelder-lebensretter.de/pruefzeichen.html
00:33
Habe aus gegebenem Anlass meinen Rauchmelder mit echtem Rauch überprüft. Dachte erst, ich hätte einen der funtkionsunfähigen erwischt. Erst einige Minuten später, ich hatte die Leiter schon längst wieder weggepackt, fing er an zu piepen. Der Melder, den ich in meiner vorherigen Wohnung hatte, war bei einem ähnlichen Test viel schneller.
So ist ein Rauchmelder nur die Hälfte wert. Vielleicht hat das auch zum verheerenden Ausgang des Brandes in Königsborn beigetragen.
Gibt es Tests von solchen Geräten? Oder kann man aus der Art der Zulassung etwas entnehmen?