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Unterbezirksparteitag

SPD demonstriert ihre Geschlossenheit

18.09.2011 | 22:00 Uhr
SPD demonstriert ihre Geschlossenheit

Unna.Einigkeit demonstrierten die Sozialdemokraten auf ihrem Unterbezirksparteitag. Mit 132 Ja- und zwei Nein-Stimmen beauftragten die Delegierten Oliver Kaczmarek für weitere zwei Jahre mit dem Vorsitz des Unterbezirks. Damit wird der Bundestagsabgeordnete der SPD die Genossen aus dem Kreis Unna auch in die nächsten Wahlkämpfe führen.

„Kaczmarek konnte wieder sein Ergebnis steigern“, ist der Geschäftsführer des Unterbezirks Wolfgang Hellmich froh über so viel Zusammenhalt. Wieder gewählt in den Vorstand wurden auch die stellvertretenden Vorsitzenden Ursula Lindstedt (Fröndenberg) und Rainer Schmeltzer (Lünen). Martina Eickhoff schied aus eigenen Wunsch aus der Vorstandsriege aus, sie wurde durch Thomas Semmelmann (Bergkamen) ersetzt. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt zwei weitere Jahre Dirk Kolar, Stadtverbandsvorsitzender der SPD Unna.

Bein dem aus Wahlen, Anträgen und Abstimmungen bestimmten Parteitag sorgte ein Besucher aus Sachsen für erfrischende Töne. Henning Hohmann, Landtagsabgeordneter der SPD in Sachsen und auf Besuch bei den Genossen in Bönen, freute sich über seinen Besuch im Ruhrgebiet. In einer Region, in dem ein Ortsverein in Bergkamen so viel Mitglieder hat, wie in Sachsen gerade mal der ganze Unterbezirk, fühlt sich ein Sozialdemokrat naturgemäß wohl. „So viel Delegierte wie hier beim Unterbezirksparteitag kommen bei uns zum Landesparteitag.“

Geschlossenheit forderte Frank Baranowski von seinen Parteifreunden ein. Der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen und Vorsitzender der sozialdemokratischen Gemeinschaft Kommunalpolitik warb für die „Metropole Ruhr“. Sicherlich werde jedes Kommunalparlament auch künftig allein darüber entscheiden, welche Straße in ihrem Gebiet saniert werde, erklärte Baranowski. Aber etwa im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs müssten die Städte dringend zusammen arbeiten, ebenso wie in dem Bemühen, das Revier als Ganzes für Fachkräfte attraktiver zu machen.

Bettina Szallies

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