Schnitzeljagd mit dem Hund
26.10.2009 | 16:47 Uhr 2009-10-26T16:47:00+0100
Unna. Eine Hunde-Schnitzeljagd führte am Samstag 19 Hunde mit ihren Besitzern quer durch das Bornekamptal und die Unnaer Innenstadt. Start und Ziel der Gruppe, die ausschließlich aus ortsfremden Mitglieder der Hundschule des Tierschutzvereins Iserlohn bestand, war die St. Martinskirche.
Insgesamt 27 Fragen rund um die Kreisstadt mussten die Teilnehmer unterwegs beantworten – von der Villa Beo bis hin zur Jacobsquelle. Informationen wie „wenn ihr die Windräder zur Rechten seht, seid ihr richtig” halfen bei der Orientierung auf der 2,5 Kilometer langen Strecke, die in Kleingruppen erwandert wurde.
Neben den Fragen waren zusätzlich sieben Übungen mit dem Hund zu absolvieren, die bei Nichtbestehen mit Strafpunkten oder -aufgaben geahndet wurden. Insbesondere die neue Umgebung, verbunden mit fremden Gerüchen, stellten dabei eine besondere Herausforderung für Hunde und Halter dar. „Dadurch hatten die Besitzer allerdings um so mehr die Möglichkeit, das Gelernte abzufragen und ihr Können unter Beweis zu stellen”, sagt die aus Unna stammende Organisatorin Martina Müller, die ehrenamtlich für den Tierschutzverein in Iserlohn arbeitet.
„Eine solche Veranstaltung ist eine Ausnahmesituation für die Hunde”, erklärt Müller weiter, „dabei wird vor allem die soziale Verträglichkeit trainiert.” Da könne es schon mal passieren, dass ein Jack Russell mit einem Rottweiler aneinander gerät. „Doch die Halter sind auf solche Situationen vorbereitet”, schildert Müller, „denn viele Übungen beinhalten, dass sich der Hund dem Halter unterzuordnen hat.” Es seien immer die Halter, die für das Verhalten ihrer Tiere verantwortlich sind. „Deshalb haben wir vom Dackel über den Rottweiler bis zum Stafford alles dabei gehabt”, sagt die Unnaerin. Da versteht sich die eingehaltene Anleinpflicht von selbst, was auf viele Unnaer Halter nicht unbedingt zutraf.
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