Purem-Geschäftsführer Bernd Hofmann
11.11.2007 | 19:36 Uhr 2007-11-11T19:36:37+0100Unna. Der Esslinger Autozulieferer Eberspächer (Auto-Standheizungen etc.) hat die Unnaer Firma Purem (Kfz-Abgastechnik) von Daimler gekauft. Was ist davon zu halten? ...
... Purem-Geschäftsführer Bernd Hofmann äußert sich zum Transfer, der am Freitag bekannt gegeben wurde (wir berichteten). Herr Hofmann, was erwarten Sie von der Übernahme durch das in Esslingen ansässige Unternehmen Eberspächer?
Eberspächer ist ein Traditionsunternehmen in Familienbesitz. Es steht für Kontinuität und Nachhaltigkeit. Ich glaube, dass Eberspächer für Konstanz steht.
Wir werden von dem weltweit eingeführten Markennamen Eberspächer sicher profitieren.
Wie haben die Mitarbeiter auf die Übernahme von Purem durch Eberspächer reagiert?
Die Mitarbeiter haben die Nachricht sehr gut aufgenommen. Sie sehen die Chancen, die sich mit dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen bieten. Unsere Mitarbeiter können ihre sehr guten Kompetenzen in das Unternehmen einbringen. Die Geschäftsführer versicherten, dass der Transfer keine negativen Auswirkungen auf den Standort Unna haben wird. Ich glaube, die Übernahme durch Eberspächer wird eine erfolgreiche für beide Unternehmen sein.
Wird Purem beziehungsweise Eberspächer am Standort in Unna, also an der Heinrich-Hertz-Straße, weiter expandieren?
In absehbarer Zeit erst einmal nicht. Wir haben mit der vorhandenen Technik, der Größe der Produktionsstätten und unseren 135 Mitarbeitern die Kapazitäten, um die anstehenden und zukünftigen Aufträge abzuwickeln. Wir sind gut aufgestellt in Unna.
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