Heizung der Arge legt die Arbeit nieder
07.01.2009 | 23:00 Uhr 2009-01-07T23:00:00+0100Unna. Die arktischen Temperaturen sorgen für heiße Tage bei den örtlichen Sanitärtechnikern und für eine Zwangspause im neuen Arge-Turm. Dort ist die Heizung nur bedingt einsatzbereit.
Mit Heizlüftern und einem dicken Pullover sitzt Arge-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep in der fünften Etage des Arge-Turms. Seit Montag funktioniert die Heizung in dem Turm nur eingeschränkt. Weil in einigen Büros gerade einmal Temperaturen von zwölf bis 14 Grad Celsius herrschen, wurden einige Kollegen gestern nach Hause geschickt. In vielen Büros surren Heizlüfter. Techniker arbeiten seit zwei Tagen an dem Problem. „Wir haben normal geöffnet, der Publikumsverkehr, der in diesen Tagen wetterbedingt rückläufig ist, wurde in Büros umgelegt, die besser beheizt sind”, sagt Ringelsiep. Betroffen sei nur der Turm, dort vor allem die Etagen 1 bis 3. Weil in vielen Büros jetzt Heizlüfter für zusätzliche Wärme sorgen, flog sogar schon einmal die Sicherung raus.
Mit diesen und weiteren Problemen müssen sich derzeit auch Unnas Sanitärtechniker herumschlagen. Sie erleben einen heißen Winter. So wurde Patrick Hoff vom Haustechnikunternehmen Kruse bis zum Mittag zu 18 Einsätzen gerufen. „So eine Nachfrage habe ich noch nie erlebt. Purer Wahnsinn”, sagt er.
Richtig ins Schwitzen kommen trotz der Kälte auch die Angestellten vom Sanitärdienst Krause. „Um die ganzen Aufträge abzuarbeiten, machen wir einige Überstunden”, sagt Installateur Tim Krause. Bis in die Abendstunden werden gefrorene Wasserleitungen repariert und Störfälle behoben. „Die Kunden melden Schäden bei diesem Wetter natürlich sofort und verlangen so schnell wie möglich Hilfe – dem versuchen wir so gut es geht nachzukommen”, sagt Krause.
Die meiste Arbeit wartet unter der Erde, in den Kellerräumen. „Heizungen und Wasserrohre sind besonders dort störanfällig, wo die Räume generell kühl sind. Wenn dann noch kalte Luft durch undichte oder offene Fenster einzieht, streiken die Rohre”, erklärt Tim Krause. Dann muss auf Hilfe gewartet und gefroren werden – die Mitarbeiter der Arge wissen davon ein (Winter-)Lied zu singen.
Mit diesen Tipps bleibt es nur draußen kalt
Wenn es draußen friert, sind besonders Wasseranschlussleitungen zu schützen. Ansonsten wird es nicht nur draußen kalt.
„Eine alte Decke kann durchaus noch gute Dienste leisten”, sagt die Gelsenwasser-Betriebsdirektion Unna: „Damit können undichte Kellerfenster und -türen abgedichtet werden.”
Darüber hinaus gilt: „Kellerräume, Türen und Fenster geschlossen halten”, rät Gelsenwasser. Leitungen, Ventile und Wasserzähleranlagen können beispielsweise mit Schaumstoff, Holz- oder Glaswolle geschützt werden.
Auch sollten Heizungen nie zu sehr heruntergeregelt werden. Wenn am Morgen extrem ausgekülte Zimmer beheizt werden sollen, seien Anlagen schon mal überfordert, so die Sanitärdienste.
22:07
14 Grad Celsius sind doch ideal um sich warm zu arbeiten -wenn man denn weiss, was Arbeit ist.....
09:18
Beiträge,die die Welt nicht braucht. Ist das nicht furchtbar, wenn einem nur so ein Quatsch einfällt? Und das kann man hier überall lesen Bitte erst den Kopf einschalten, dann posten!
00:41
Wie die ARGE , so die Heizung.
Oder : wie der Herr,so´s Gescherr.