Gartenvorstadt: Kleinigkeiten nerven
28.08.2007 | 23:40 Uhr 2007-08-28T23:40:49+0200Unna. Es hapert an Details, aber diese Misslichkeiten sind für viele Bewohner der Gartenvorstadt wirklich nervig. Gestern lud die Initiative "Zukunft Gartenvorstadt" zum dritten Stadtteilspaziergang. Junge Familien waren angesprochen.
"Lebensqualität ist zweifelsohne vorhanden, das haben wir in allen Gesprächen heraus gehört", sagt Alferd Körbel. Mit seinem Büro "Planlokal" begleitet er mit der Stadt die Initiative "Zukunft Gartenvorstadt".
"Die Bebauung ist sehr dicht, aber es gibt noch viel Grün und Flächen, wo die Kinder laufen gelassen werden können", sagt Gunda Bontenackels. Seit ein paar Jahren wohnt sie mit ihrer Familie (zwei Kinder) in der G artenvorstadt. Was allerdings ein echtes Ärgernis sei: "Die vielen Hundehaufen auf den kleinen Wegen zwischen den Häusern." Wer zum Bäcker oder zum Kiosk an der Ahornstraße gehe, nutze die Wege. "Mit dem Kinderwagen kann ich dann um die Haufen im Slalom fahren", sagt sie. Und Sohn Till (3) muss mit seinem Laufrädchen aufpassen, dass er nicht auf eine "Mine" fährt.
Erstes Stadtteilfest
Dauerärgernis scheint der Bolzplatz parellel zur B 1 zu sein: "Der ist viel zu matschig und ungepflegt. Da kann nicht wirklich drauf gespielt werden", sagt Christine Lamotte. Dass der Platz tatsächlich stark genutzt wird, danach sah er gestern nicht aus.
Ungeschnittene Büsche, zugewucherte Bürgersteige, insbesondere im Erlenweg, all das nahmen die Mitarbeiter von "Planlokal" in ihr Protokoll auf.
"In den kommenden Wochen werden wir die Ergebnisse auswerten und Vorschläge machen, damit das Viertel mit finanziell realisierbaren Maßnahmen aufgewertet werden kann", sagt Alfred Körbel.
Allein Grünschnitt und und das Herrichten der Bürgersteige würde im Erscheinungsbild der Gartenvorstadt schon einiges bewirken. Alfred Körbel betont noch mal: "Es sind Kleinigkeiten, an denen sich die Bewohner stoßen. Sind die abgestellt, können wir im Viertel schon viel erreichen."
Am Samstag, 8., und Sonntag, 9. Septmeber, steigt am Jona-Haus an der Eichenstraße das erste Stadtteilfest der Gartenvorstadt. Mit Aktionen für Jung und Alt sollen die Besucher gelockt werden.
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