Erst mal Ruhe: Freie Fahrt auf der A 44
12.12.2008 | 23:59 Uhr 2008-12-12T23:59:00+0100Unna. Ruhe zum Fest. Für die Anwohner der B 1 zwischen Hemmerde und der Hertingerstraße sowie für die Dörfler in Billmerich und den Ostgemeinden ist es so etwas wie ein Weihnachtsgeschenk.
Die Autobahn 44 zwischen der Anschlussstelle Unna-Ost und dem Kreuz Dortmund/Unna ist spätestens ab Dienstag wieder voll befahrbar.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW unterbricht die Sanierungsarbeiten in dem Abschnitt für drei Monate. Ab Montag werden die Fahrbahnverengungen abgebaut, die Auf- und Abfahrten wieder komplett freigegeben.
Eigentlich sollten in der kommenden Woche die Sanierungsarbeiten auf den Fahrbahnen in Richtung Dortmund beginnen. Dazu muss die Baustelle umgebaut werden und gelbe, provisorische Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden. „Dafür brauchen wir drei Tage lang trockenes Wetter, sonst hält der Kleber für die Markierungen nicht”, sagt Horst Schenkel, Leiter des Projektes bei Straßen NRW in Hamm. Weil das in den kommenden Wochen nicht zu erwarten sei, habe sich die Betriebsleitung dazu entschlossen, die Baustelle vorübergehend stillzulegen und die Autobahn bis März wieder freizugeben. „Eine solche Baustelle, auf der über Wochen nicht gearbeitet wird, hätten wir den Verkehrsteilnehmern und den Unnaern nicht zumuten können”, so Schenkel. Spätestens im März werde die Sanierung des Abschnittes der A 44 fortgesetzt und im Juni abgeschlossen.
Mitte August haben die Arbeiten auf dem 4,6 Kilometer langen Teilstück begonnen. Seitdem herrscht auf der Ausweichstrecke B 1 zwischen Kessebürener Weg und Hertingerstraße Dauerstau. Zum Verdruss nicht nur der Anlieger der Magistrale. Auch die Dörfler leiden. Vor allem die Billmericher Kluse sowie die Altendorfer Straße nutzen Lkw-Fahrer, die die B 233 hoch kommen, als Abkürzung zur Autobahnauffahrt an der Feldstraße. „Wenn die Autobahn wieder offen ist, wird sich zeigen, ob das nur eine zeitlich begrenzte Erscheinung war”, sagt Ortsvorsteher Bernhard Albers (CDU). Rollen die Laster weiter durchs Dorf, will er sich dafür stark machen, den Schwerlastverkehr in Billmerich auszubremsen.
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