Ein Haus wie eine Thermoskanne
28.06.2009 | 18:23 Uhr 2009-06-28T18:23:00+0200Die Stadtvilla in der Friedrich-Ebert-Straße 12 ist nicht nur imposant und stilvoll, sondern auch hervorragend gedämmt.
Beim „Tag der Architektur” konnten Unnaer Bürger einen Blick hinter die Fassade des 1,8 Millionen teuren Wohnobjekts werfen, das klassische und moderne Elemente verbindet.
„Dieses Haus ist wie eine Thermoskanne”, erklärt Architekt Thomas Dauber, während er dutzende Menschen durch eine der sieben Wohneinheiten führt. „Die Wände sind mit Hartschaumplatten, so genanntem Polystyrol gedämmt – und zwar mit einer Breite von 20 Zentimetern.” Nur rund 60 Kilowattstunden Heizenergie pro Quadratmeter benötigt das Niedrigenergie-Haus. Der durchschnittliche Verbrauch liegt in Deutschland bei 250 Kilowattstunden. Zusätzliche Energie wird durch eine Solaranlage und eine kontrollierte Wohntraumlüftung gespart. „Die Fenster können immer geschlossen bleiben und trotzdem gibt es immer frische Luft. Alles vollautomatisch und geräuschlos”, sagt Dauber.
Eigentümer des 860 Quadratmeter großen Energiespar-Hauses ist Christopher Heimeroth, Torwart von Borussia Mönchengladbach. Seine Eltern wohnen im Penthouse der luxuriösen Villa, die sich durch französische Fenster mit Lerche-Schiebeläden und dem Gründerzeit-Stil harmonisch in die Umgebung einfügt. Neben der Villa konnten das Arge-Gebäude und ein Wohnhaus im Unnaer Süden besichtigen. Letzteres wird mit einer Erdwärmepumpe beheizt.
15:03
Ich finde den Vergleich mit einer Thermoskanne absoluter Schwachsinn! Das Prinzip der Thermoskanne beruht auf einem Vakumm in der Zwischenwand, die so einen Wärmeaustausch unterbindet!