Als die Lehrer noch in der benachbarten Kneipe tagten
20.06.2007 | 09:03 Uhr 2007-06-20T09:03:52+0200Unna. (kyok) Eine Schule für das Leben - auch nach 40 Jahren schwärmen ehemalige Schüler der Anne-Frank-Realschule (ehedem Realschule I) von der "harten, aber herzlichen" Erziehung. Ein Wiedersehen von Schülern des ersten Realschuljahrgangs Unnas mit ihre
Ein Stück echte Unnaer Schulnostalgie lebte am vergangenen Samstag im Hof Voß auf. Schließlich stehen die rund 40 geladenen Gäste für echte Unnaer Schulgeschichte, handelt es sich doch um den ersten Entlassjahrgang von Unnas erster Realschule.
Rückblick: Im Jahr 1962 öffnet die "Realschule Unna" ihre Tore für genau zwei Klassen. Das Kollegium, es besteht anfangs aus gerade mal drei Lehrern. "Unsere erste Konferenz fand in einer Gaststätte statt", erinnerte sich Lehrerin Ilse Wasner an den Beginn des Schulbetriebs. Neben ihr waren einige der ehemaligen Lehrkräfte, unter ihnen Gründungsdirektor Werner Birnschein, ebenfalls der Einladung gefolgt.
Die ehemaligen Schüler, die 1967 als erster Abschlussjahrgang einer Unnaer Realschule verabschiedet wurden, schwelgten daher in vielen Erinnerungen. "Hart, aber herzlich war es damals", so Maria Hindersmann (Müller), Angelika Ketzler-Janisch (Thees) und Inge Schelkmann (Krümmer) unisono. "Wir bekamen aber auch Ärger, wenn wir mit dem selben Jungen zwei Mal zur Tanzstunde gingen", so die drei Damen über Anstand und Moral von einst. "Schule schwänzen, rumhängen oder Hausaufgaben vergessen, so etwas ging unter keinen Umständen durch."
Viele erinnerten sich, wie die Realschule nach einem Jahr umzog: "Wir haben damals alles selber schleppen dürfen. Das war noch richtig Arbeit. "
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