156 Azubis erhielten ihre Gesellenbriefe
11.08.2009 | 17:34 Uhr 2009-08-11T17:34:00+0200Kaum ein Moment ist für junge Auszubildende, die einen handwerklichen Beruf erlernen, so wichtig wie die feierliche Freisprechung von ihren Ausbildungspflichten durch die Kreishandwerkerschaft.
Denn sie markiert das Ende der erfolgreichen Ausbildung, die in der Überreichung der Gesellenbriefe ihren Höhepunkt findet. Am Sonntagvormittag bekamen insgesamt 156 Auszubildende ihre Gesellenbriefe von der Kreishandwerkerschaft Hellweg in der Unnaer Stadthalle überreicht.
Die frisch gebackenen Gesellen aus dem Kreis Unna sind:
Maurer: Daniel Bornemann, Bergkamen; Kassian Habrych, Lünen; Andreas Kallenbach, Bergkamen; Tobias Meinks, Dortmund; Marcel Schöler, Lünen; Marcel Weyland, Schwerte.
Zimmerer: Karsten Jansen, Holzwickede; Patrick May, Selm.
Dachdecker: Kevin Berger, Werne; Manuel Dreyer, Werne; Dennis Erdelbrauck, Lünen; Eduard Haufler, Fröndenberg; Mathis Kauke, Unna; Sebastian Kleimann, Bergkamen; Mario Kura, Selm; Alexander Sendfeld, Bergkamen; Martin Stahl, Kamen; Dimitri Wagner, Fröndenberg.
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger: Johann Anton, Unna; Sebastian Reinold, Unna.
Maler und Lackierer: Niels Bandowski, Unna; Susanne David, Kamen; Stephan Droletz, Schwerte; Julian Ehlert, Unna; Björn Herrmann, Fröndenberg; Lars Kuhn, Bergkamen; Sebastian Luyken, Schwerte; Marcel Luysterburg, Fröndenberg; Christoph Maier, Bergkamen; Rene Pankrath, Bergkamen; Marcel Preik, Werne; Jan-Christoph Raetz, Lünen; Kevin Schneider, Schwerte; Nicole Schott, Bergkamen; Manuel Steiger, Schwerte; Christian Tewes, Bergkamen; Carsten Walter, Unna; Wladimir Weigel, Holzwickede; Ümit Yavuzhan, Lünen.
Metallbauer: Dietrich W. Lambardt, Unna.
Anlagenmechaniker für Sanitäranlagen und Klimatechnik: Matthias Geveler, Holzwickede; Michael Muhle, Selm; Markus Müller, Schwerte; Pascal Schlunke, Bergkamen; Thomas Stawinski, Bergkamen.
Elektroniker: Waldemar Enna, Bönen; Kevin Heise, Selm; Alexander Last, Unna; Marius Schwarz, Fröndenberg; Daniel Vogt, Unna.
Tischler: Tim Antler, Fröndenberg; Tobias Busch, Bönen; Mario Flacke, Fröndenberg; Markus Haschke, Fröndenberg; Dimitri Kem, Werne; Adrian Mann, Unna; Björn Marquardt, Kamen; Sven Papajewski, Kamen; Irina Peters, Werne; Sascha Rieger, Lünen; Willi Tönnies, Unna; Pascal Ziegawe, Schwerte.
Raumausstatter und Raumgestaltung: Timo Poggenpohl, Werne.
Bäcker: Fikret Basic, Lünen; Daniel Bulion, Unna; Kai Guszczak, Bergkamen; Kim-Sascha Haucke, Schwerte; Noel Kossow, Lünen; Andrea Martina, Unna; Christian Pelka, Fröndenberg; Benjamin Schmidt, Werne; Roman Silas Wild, Kamen; Pascal Wilk, Unna.
Friseur: Nadja Ahland, Selm; Serife Akcora, Kamen; Christin Baier, Bönen; Kristian Bär, Schwerte; Sukran Colak, Kamen; Anja Eckhoff, Unna; Özlem Gül, Lünen; Natalie Hols, Bergkamen; Daniela Junga, Fröndenberg; Theodora Karathanasopoulos, Unna; Elif Kaynar, Bergkamen; Sarah Kerling, Lünen; Vedrana Lajic, Unna; Isabel Meyer, Kamen; Esra Özay, Bergkamen; Kamilla Pietrzak, Bergkamen; Jessica Reuter, Schwerte; Martina Rössig, Holzwickede; Ina Seif, Kamen; Nadine Simon, Schwerte; Nebahat Sötzkesen, Schwerte; Tim Tschirch, Kamen; Ümran Ünlü, Holzwickede.
Fachverkäufer/-in: Tatjana Masur, Lünen; Sarah Awiszus, Lünen; Lisa Deifuß, Bergkamen; Stephanie Kühnapfel, Selm; Stefan Linkner, Lünen; Elena Malachov, Kamen; Ina Maul, Kamen; Corinna Meier, Bergkamen; Gülay Orla, Bönen; Denise Stourm, Bergkamen; Cansu Yildiz, Lünen; Jasmin Zetzsche, Kamen; Arjeta Zhara geb. Radoncic, Lünen; Sabrina Schaal, Bergkamen; Annika Hein, Selm.
Bürokaufmann/-frau: Sabrina Berges, Bönen; Michaela Busch, Werne; Janina Florian, Kamen; Sven Hoffmann, Unna; Karina Kisiela, Bergkamen; Victoria Scherstnew, Unna; Kai Vu, Kamen.
04:50
Na da muß ich doch als Meister und Betriebswirt HWK auch meinen Senf dazu geben:
Die Bezeichnung Azubi (Auszubildender) hat sich geändert und das schon vor Jahren.
Das ändert aber doch nichts an den Lehrinhalten die dort vermittelt werden, ob die Betreffenden nun Azubis, Lehrlinge, Stifte oder sonst wie heißen, ist doch vollkommen egal, Hauptsache ist doch, sie beherrschen ihr Handwerk.
Und die o.g. tun es und sie sollen darauf stolz sein!
Und wer einen Handwerker engagiert, der erwartet zu Recht eine Fachkraft!
Eine Raufaser an die Wand bringen und irgendwie weiß bekommen kann jeder.
Wenn die Aufgabe aber lautet, machen sie mir mal bitte die Stuckdecke wieder schön dann ist können gefragt.
Und nochwas hat sich geändert:
Die Leute, die die Stuckdecke wieder hinbekommen, die sehen heutzutage vernünftig aus und nicht wie früher, mit dem typischen Handwerker Dekollete und kaum in der Lage einen vernünftigen Satz zu sprechen.
War früher wirklich alles besser??
23:20
Das Kunstwort AZUBI widert mich an. Da Sie über Berufe im Handwerk berichten, sollten Sie, auch wenn es Ihnen sicherlich schwerfällt, einfach das Wort Lehrling ! gebrauchen.So war es im Handwerk schon immer! Wir hatten nie AZUBIS!!!
Bei uns haben die jungen Leute etwas gelernt, später die Gesellenprüfung abgelegt, und bei entsprechender Qualifizierung auch die Meisterprüfung gemacht und eventuell noch den Betriebswirt des Handwerks!!!
Schlipstragende Sesselfurzer (ehemalige AZUBIS !!) waren Leute,auf die wir gut verzichten konnten.
Das Handwerk sollte seine Fahnen hochhalten,und sich nicht durch unqualifizierte und schlecht recherchierende Schreiberlinge in eine Ecke der immer schlimmer werdenden Modeausdrücke drängen lassen !