Zwei Autos mit Rosen verziert
03.09.2007 | 10:53 Uhr 2007-09-03T10:53:39+0200Sundern. (max) Vor dem DRK-Heim standen am Sonntag neben den Bierwagen, den zahlreichen Infoständen und der Hüpfburg auch zwei mit Rosen verzierte Wagen: ein Mercedes Vito mit Anhänger und ein Krankentransportwagen. Diese beiden Fahrzeuge sind die neuen
Den Tag der offenen Tür und den Tag der Blutspende nutzte das DRK gleich zur Weihe. Nachdem am Mittag der Musikverein Sundern aufgespielt hatte und das JRK mit einer Tanzvorführung die Stimmung aufheizte, gaben Pastor Michael Schmitt von der St.-Johannes-Gemeinde und Pfarrer Joachim Punzel von der Ev. Gemeinde Langscheid den beiden Einsatzwagen den geistlichen Segen. Sie verbanden ihre Weihe mit dem Wunsch, dass die neuen Fahrzeuge so selten wie möglich in Anspruch genommen werden müssen.
Die Mitglieder des DRK zeigten sich sehr glücklich über die Neuanschaffungen: "Wir sind von nun an mobiler und flexibler", freute sich Rotkreuzleiterin Sandra Riebesam. Der Mercedes Vito wird als Betreuungsgespann, hauptsächlich für die Helfer des DRK, genutzt, während der Krankentransportwagen für die Erstversorgung und den Transport von Verletzten und Kranken zu Krankenhäusern vorgesehen ist.
Viele Schaulustige lockte auch die neue DRK-Rettungshundegruppe. Die Staffel umfasst derzeit sieben Hunde, deren Besitzer sich alle um die Ausbildung ihrer vierbeinigen Freunde zu Flächensuchhunden bemühen. "Die Hunde müssen ein Gelände abstöbern, gesuchte Personen auffinden und diese bei Erfolg verbellen", erläutert Dirk Bußmann, Trainer der Gruppe, die Aufgaben der Vierbeiner. "Der Hund wird dort eingesetzt, wo seine Nase und seine Beweglichkeit von Vorteil ist." Zweimal die Woche ist Training. "Über noch mehr Hundebesitzer, die mitmachen wollen, würden wir uns sehr freuen." Einziges Kriterium: "Die Hunde sollten mittelgroß sein, Freude am Umgang mit Menschen haben und sich leicht motivieren lassen."
Der Tag der Blutspende wäre natürlich nicht rundum abgeschlossen, wenn nicht auch Blut gespendet worden wäre. Claudia Bremkes vom DRK war sehr zufrieden: "Es sind viele Blutspender da gewesen. Damit hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet, da schließlich noch viele andere Veranstaltungen im Umkreis stattfanden." Natürlich ist das Spenden von Blut auch in Zukunft noch von Nöten. Bremkes ist zuversichtlich: "Es spricht sich herum, wie wichtig das Blutspenden ist. Die dadurch gewonnenen Erstspender helfen uns und den Bedürftigen sehr viel."
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