Willi Vogts Verdienste gewürdigt

Willi Vogt
Willi Vogt
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Was wir bereits wissen
.Beim Antonius-Patronatsfest war der Schutzpatron ausnahmsweise einmal nicht die „Hauptperson“. Der Arbeitskreis Dorfgemeinschaft, der alljährlich das Patronatsfest gestaltet, hatte diesen Termin ausgesucht, um dem ehemaligen Ortsvorsteher Willi Vogt in einem feierlichen Rahmen für die geleistete Arbeit zu danken.

Altenhellefeld..  Beim Antonius-Patronatsfest war der Schutzpatron ausnahmsweise einmal nicht die „Hauptperson“. Der Arbeitskreis Dorfgemeinschaft, der alljährlich das Patronatsfest gestaltet, hatte diesen Termin ausgesucht, um dem ehemaligen Ortsvorsteher Willi Vogt in einem feierlichen Rahmen für die geleistete Arbeit zu danken.

30 Jahre lang lenkte Willi Vogt mit viel Geschick die Belange Altenhellefelds.

30 Jahre Ortsvorsteher

Als er 1984 seine „Ortvorsteher-Laufbahn“ begann, blickte er schon auf 15 Jahre Kommunalpolitik zurück. Angefangen 1969 als erster SPD-Gemeindevertreter in der Amtsvertretung Freienohl, ab 1975 dann im Rat der Stadt Sundern, von 1975 bis 1979 war er teilweise in bis zu acht Ausschüssen präsent. Die ganze Zeit war er Mitglied im Planungsausschuss und immer stellv. Ausschussvorsitzender. Rechtsanwalt Dieter Wortmann, ein langjähriger Freund und Weggefährte, blickte in seiner kurzweiligen Laudatio auf 45 Jahre Kommunalpolitik Willi Vogts. Dort war auch von „aufzustellenden Besenstielen“ und den „Nachwehen“ nach den ersten Gemeindevertreter-Sitzungen die Rede. Das wichtigste aber: „Er war immer für jeden Ansprechpartner.“ Seine politischen Verbindungen bis in die höchste politische Ebene wurden gern in Anspruch genommen. Denn da waren ja noch die zahlreichen Politiker, die er ins „Alte Testament“ holte, ob Bundeskanzler Gerhard Schröder, Rudolf Scharping, Peter Struck, Franz-Josef Minister Kniola und immer mal wieder Franz Müntefering. Immer gab es gute Gründe: finanzielle Fördermittel oder Töpfe für die ländliche Region. All diese Punkte wurden von den Gästen, darunter Bürgermeister Detlef Lins, MdB Dirk Wiese sowie die Vertreter der Vereine und Institutionen und die Ortsvorsteher des Alten Testamentes, in ihren Festreden aufgegriffen, und jeder hatte noch eine eigene Anekdote beizutragen. Im Anschluss daran wurden die Präsente übergeben und von einem sichtlich gerührtem Willi Vogt entgegen genommen.

Grundstock für neue Hühnerzucht

Der Arbeitskreisvorsitzende und jetzige Ortsvorsteher Udo Hoffmann dankte Willi Vogt für den Einsatz, den er über Jahrzehnte hinweg auch seinem „Antoniusfest -Patronatsfest gegenüber geleistet hat (siehe Infobox). Zum Dank überreichte Hoffmann seinem Vorgänger einen Geschenkkorb mit zwei Dekohühnern, Symbol für Vogts Hobby, die Hühnerhaltung. In zwei Überraschungseiern war der Grundstock für eine neue Gruppe eierlegendem Federviehs verpackt. Das Präsent wurde ihm unter der freundlichen Auflage überreicht, dass die ersten Eier für ein Eierbacken im Kreise des Arbeitskreises „geopfert“ werden.