Westenfelder Eltern protestieren gegen die Entscheidung
14.06.2012 | 17:42 Uhr 2012-06-14T17:42:00+0200Westenfeld. Es rumort weiter in der Westenfelder Elternschaft über die Entscheidung des Schulausschusses Hellefeld als Schulstandort zu wählen. „In einer Aktion sammeln über 20 Eltern Unterschriften, um gegen die Entscheidung zu protestieren“, berichtete gestern Klassenpflegschaftsvertreterin Antje Brüggemann. Zusätzlich wurden die Vertreter aller Parteien, aber auch der Bezirksregierung informiert. Die Bitte der Eltern lautete, „eine tragfähige und zukunftsorientierte Entscheidung für unsere Kinder im Rahmen des Grundschulkonzepts Sundern“ zu treffen. Die Überlegungen, die GGS „Altes Testament“ unter Leitung der Johannes-Schule nach Hellefeld zu verlegen entspräche nicht dem Wunsch der meisten Eltern. „Die Entscheidungsfindung erscheint uns in keiner Weise transparent und sachgerecht. Die Fachkräfte wurden weder in die Entscheidung eingebunden, noch ihr Sachverstand zu Rate gezogen. Auch die Eltern wurden nicht befragt, obwohl sie mit ihrer freien Schulwahl eine klare Entscheidung für die Zukunft ihrer Kinder getroffen hatten“, heißt es in dem Schreiben.
Und sie bringen Argumente: „Viele Eltern aus Sundern haben sich bewusst gegen die Johannesschule entschieden und bringen ihre Kinder nach Westenfeld, da sie das dort entwickelte und praktizierte Schulkonzept für den Lerneinstieg ihrer Kinder wünschten.“ Der jetzige Plan würde sicherlich zu Abmeldungen (etwa zur Waldorffschule) führen, befürchten die Eltern. Und fordern Weitsicht, das Geld, das Sundern nicht habe, zum Fenster hinaus zu schmeißen. Als sinnvoll erachten die Eltern, das bewährte Schulkonzept in der Bonhoeffer-Schul fortzusetzen. Sie hoffen auf ein Überdenken der Entscheidung.ass
0mitdiskutieren