Weiter Blick über den Sorpesee

Neu sind die Baumhäuser Nils und Sarah an der Sorpe
Neu sind die Baumhäuser Nils und Sarah an der Sorpe
Foto: WP

Langscheid..  Nach den Schwedenhäusern und den Finntalos ergänzen nun Sarah und Nils die Unterkunftsmöglichkeiten direkt am Seeufer von Zeltplatz 3a, direkt neben dem Nordic Ferienpark der Sorpesee GmbH. „Diese zwei Baumhäuser sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in ganz NRW“, betont gestern Morgen Martin Levermann von der Sorpesee GmbH. Die beiden Holzhäuser, die auf vier Stelzen ganz dicht am Sorpeufer gebaut wurden, sind damit ein absolutes Novum.

Vom schon begehbaren Balkon von Nils hat man den Eindruck, man könnte die Füße direkt im Wasser baumeln lassen. Der Blick geht weit über die hier breiteste Stelle des Sees in Richtung Damm. „Wichtig ist das Thema Entschleunigen“, berichtet Levermann, dass sich des öfteren in den Finntalos und den Schwedenhäusern Manager einbuchen, die einfach nur entspannen wollen. Und wenn die Stichsäge der Bauarbeiter kurz schweigt, denn sie arbeiten kräftig auf den Eröffnungstermin Mitte Mai hin, dann empfindet man an diesem Aprilmorgen große Ruhe.

Kein Belegungsrisiko

Das Risiko, die Häuser an den Gast zu bringen, sieht Martin Levermann als sehr gering an: „Aufgrund der großen Nachfrage in den anderen Häusern haben wir uns dazu entschlossen, den Schritt auf die andere Buchtseite zu tun.“ Viel näher kann man eben nicht in der Natur und am See wohnen. Und wenn jetzt auch noch die Buchenblätter ausschlagen, wohnt man oben im dichten Grün. Die Sorpesee GmbH erhöht mit Nils und Sarah das Angebot auf 96 Betten. Finanziert wurde der Bau der beiden Stelzenhäuser aus Eigenmitteln: „Null Steuermittel“, so Levermann. Während in 2014 vor allem die Sanierung an Zeltplatz 5 (Sanitärbereich und Kiosk) im Mittelpunkt stand, ist es in diesem Jahr der Neubau der beiden Häuser. Für 2016, so kündigt der Geschäftsführer an, sind weitere dringend notwendig Sanierungen auf den Campingplätzen vorgesehen.

Ein Kanu gehört zum Haus

Mit den Baumhäusern biete man die Erweiterung an, die vom Markt gesucht werde: „Die Menschen wollen Camping, aber nicht mehr im Zelt, sondern mit hoher Qualität.“ Für diesen Trend spreche die hohe Zahl der Campingwagen und Wohnmobile, die zum See kämen. Und eben die optimale Auslastung der Schwedenhäuser und der Finntalos.

Angesprochen werden vor allem Familien: So steht jedem Haus ein Kanu zur Verfügung, außerdem die Angebote bei Mosaik sowie Leihräder und die Versorgungsmöglichkeit im „Meilenweit“. Abgerundet wird das Ganze von der Bedarfshaltestelle, zu der die MS Sorpesee von Kapitän Udo Bierhoff gerufen werden kann.

Mehr Infos unter www.sorpesee.de