Umleitung für Anlieger zumutbar

Sundern..  Die Sperrung der Brücke in Sanssouci war auch im Ausschuss für Infrastruktur am Dienstag Thema. Hubertus Danne vom Ordnungsamt der Stadt beantwortete die Fragen, die die SPD-Fraktion am Wochenende gestellt hatte. Danne erläuterte nochmals, wie die Umleitungsstrecke aus drei Varianten ausgesucht wurde. Dabei stand vor allem der starke Besucherverkehr an der Sorpe als Hinderungsgrund für diese Alternative im Mittelpunkt. „Viele Lkw-Fahrer, die von den in Balve und Neuenrade ansässigen Firmen informiert worden sind, werden das Stadtgebiet Balve über die B 229 aus Lüdenscheid kommend, anfahren“, berichtete Danne.

Tempo 50 km/h bleibt

Das Ordnungsamt rechnet nicht mit einer wesentlich auffälligeren Zunahme des Schwerlastverkehrs, da es neben Ausnahmegenehmigungen zum Befahren der Brücke auch mehrere Alternativen neben der empfohlenen Umleitung durch Sundern gibt: „Das wird für alle Anlieger zumutbar sein.“ Polizei, Straßenverkehrsbehörde und Straßen NRW werden die Umleitung regelmäßig kontrollieren. Eine Tempo 30-Regel in Stemel lehnen die Behörden ab: „Das ist kontraproduktiv. Langsam fahrende Lkw würden dann den gesamten Verkehr bremsen und könnten Überholvorgänge an den unmöglichsten Stellen provozieren“, so Hubertus Danne. Er erklärte weiter, dass Baumaßnahmen mit Sperrungen und Umleitungen immer andere Straßen belasten würden: „Das ist aber unumgänglich, damit die andere Straße später auch wieder funktioniert.“

Kein stärkerer Verkehr registriert

Bei einem unabhängig angeordneten Termin am gestrigen Mittwoch in Enkhausen (Querungshilfe) wurde von den anwesenden Behördenvertretern in 90 Minuten kein stärkerer Verkehr registriert, berichtete Danne aktuell unserer Zeitung.