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Typisierung

Spenden im Monster-Truck

11.03.2010 | 05:00 Uhr

Sundern. Mit seinem Monster-Truck kommt das DRK am Freitag, 12. März, und am Sonntag, 21. März nach Sundern. Das Fahrzeug ist eine rollende Blutspende-Einheit in der acht Entnahmestellen eingerichtet sind.

Zusätzlich räumt das DRK Sundern sein Heim frei, um noch mehr Platz für Spenderinnen und Spender zu bekommen — und für Personen, die sich typisieren lassen als mögliche Knochenmarks-Spender.

Denn der Truck signalisiert, dass an den beiden Terminen nicht nur Blut gespendet werden kann.

An den beiden Terminen steht das Schicksal eines kranken Sunderners im Mittelpunkt. Das DRK und die Familie Hering bitten darum, dass sich die Spenderinnen und Spender auch Typisieren lassen, um für Familienvater Jörg Hering einen Knochenmarkspender zu finden.

Wie berichtet erkrankte der 41-Jährige vor acht Jahren an Leukämie, konnte die Krankheit mehrfach besiegen, bis sie wieder ausbrach. Nur eine Knochenmarkspende kann Hering jetzt noch helfen. Seine Werte wurden schon mit den Spendern in den weltweiten Datenbanken verglichen, bisher vergeblich. Deswegen hofft die Familie, dass unter den noch nicht typisierten Personen in Sundern und der Umgebung der passende Spender zu finden ist.

Die Termine finden statt am Freitag, 12. März, von 15 bis 20 Uhr und am Sonntag, 21. März, von 11 bis 16 Uhr im und am DRK-Heim, Rathausplatz.

Die DRK-Gemeinschaft wird die Entnahmeteams mit ihren Mitgliedern unterstützen. Dank der zusätzlichen Entnahmestellen wird es möglich sein, 20 Personen pro Stunde behandeln zu können.

„Am Freitag sind vier Ärzte anwesend, ergänzend ist ausreichend Punktionspersonal vorhanden. Zusätzlich haben sich aus dem Bekanntenkreis von Jörg noch Arzthelferinnen aus Sundern gemeldet, die bei der Typisierung helfen werden.”, berichtet Ellen Sonneborn-Harmann, beim DRK für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sie versichert, dass auch bei großem Ansturm Wartezeiten verhindert werden können. Und wenn es doch mehr als erwartet werden: „Wir haben auch ein Wartezelt mit Heizstrahlern auf dem Hof aufgebaut, falls es am Nachmittag zum Stau kommt”, setzt sie hinzu.

Das DRK und die Familie Hering haben in den vergangenen Wochen auch Geld gesammelt, Aktionen durchgeführt und Spenden eingenommen, sodass auch Personen zum Typisieren kommen können, die an den Tagen kein Blut spenden können oder wollen.

Sabine Metzler

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Kommentare
13.03.2010
13:11
Spenden im Monster-Truck
von Hartmut Knülle | #1

Ich war da und habe beides gemacht. Am meisten hat mich gefreut, dass sehr viele Jugendliche da waren und beides gemacht haben. Da soll nochmal jemand sagen unsere Jugend tauge nichts. Echt klasse, weiter so. Menschen müssen sich gegenseitig immer helfen.
Hartmut Knülle, 48 Jahre

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