SPD Sundern will jetzt mit Serhat Sarikaya durchstarten

Sundern..  Mit großer Mehrheit ist Serhat Sarikaya auf der Mitgliederversammlung im „Sunderland“-Hotel als Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Sundern bestätigt worden. 98,2 Prozent der Mitglieder haben für ihn gestimmt, nachdem es im Oktober 96,2 Prozent waren. Zu neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurden Elisabeth Bräuer-Schöler und Jens Kunen gewählt. Alter und neuer Schriftführer ist Christian Kräuter. Seine Stellvertretung übernimmt von nun an Bernd Schwens. Die Kasse wird von Franz Schöler verwaltet.

Demografischer Wandel Thema

Als Ehrengast konnte Sarikaya den Sunderrner Ehrenbürger und ehemaligen Vizekanzler Franz Müntefering begrüßen. „Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich zuletzt auf einer Mitgliederversammlung der Sunderner SPD war. Umso glücklicher bin ich, heute hier sein zu können“, freute sich Müntefering zu Beginn seines Vortrags zum Thema „Wir werden bunter, älter und weniger - Chancen und Risiken“.

„Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Nach einer Amtszeit von knapp fünf Monaten freue ich mich sehr über diesen Zuspruch“, so Sarikaya. Ein wichtiger Punkt seiner künftigen Arbeit werde neben der Stärkung der Ortsvereine auch das Werben neuer Mitglieder sein. Inhaltlich soll es ebenfalls entsprechende Akzente geben. „Ich möchte gemeinsam mit Mandatsträger/innen europa- , bundes- und landespolitische Themen für die Sunderner/innen zugänglich machen“, so Sarikaya. Am 28. April wird es eine Veranstaltung mit Dirk Wiese (MdB) und Rolf Mützenich (MdB, außenpolitischer Sprecher) über die aktuellen Krisen und Konflikte geben. Mit Willi Brase (MdB) soll es am 2. Juni um die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements in Zeiten des demografischen Wandels gehen.

Sundern kann mehr

Daneben wird ein besonderes Augenmerk selbstverständlich auf die Wahl des Bürgermeisters am 13. September gelegt. „Sundern kann mehr als Pleiten, Pech und Pannen. Wir brauchen jemanden, der/die Politik mit und für unsere Bürgerinnen und Bürger macht. Diese Person muss diesen Weg mit den Menschen gehen. Dabei ist das Parteibuch für uns nicht das wichtigste Kriterium. Wichtig ist allerdings, dass sich diese Person der freiheitlich demokratischen Grundordnung verpflichte fühlt“, so Sarikaya zur Zielperson.