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Schüler sammeln Unterschriften in Enkhausen

22.01.2015 | 12:00 Uhr
Schüler sammeln Unterschriften in Enkhausen
Sechs Schüler aus Hachen, Enkhausen und Hövel übergaben eine Unterschriftenliste an Bürgermeister Detlef Lins.Foto: Jones

Enkhausen.   Schulische Themen sind nicht so oft im Heimatort angesiedelt. Das haben jetzt aber fünf Mädchen und ein Junge der Klasse 5a am Städtischen Gymnasium in Sundern geändert.

Schulische Themen sind nicht so oft im Heimatort angesiedelt. Das haben jetzt aber fünf Mädchen und ein Junge der Klasse 5a am Städtischen Gymnasium in Sundern geändert: Sie haben Enkhausen zum Thema im Politikunterricht gemacht. Und nun können sie demnächst beobachten, was ihrer „Sache“ denn so wird.

Da sie sich im Politikunterricht mit dem Thema Bürgerrechte und Mitsprache beschäftigten, nahmen sie als Beispiel gleich ein Problem, das ihnen selbst bekannt und am Herzen lag: Die fehlende Verkehrssicherheit entlang der B 229 in Enkhausen. Gemeinsam zogen die Mädchen los und sammelten Unterschriften im Ort. Ziel: „Wir wollen eine Verbesserung erreichen“, so die Schüler/innen.

Kontakt mit dem Bürgermeisteramt

Abschluss ihrer Tätigkeit, die vom Politiklehrer Christian Feldkamp unterstützt wurde, war die Kontaktaufnahme mit dem Rathaus. Hilfestellung gab es von Ortsvorsteher Gerhard Hafner, bei dem die Kinder mit dem Thema offene Türen einrannten: „Ich finde einen solchen Politikunterricht richtig gut“, erklärte der frühere Polizeibeamte dazu. Schnell war ein Termin mit dem Bürgermeister gemacht. Aus der Hand der Gymnasiasten nahm Detlef Lins die gesammelten Unterschriften entgegen und versprach sich um das Anliegen zu kümmern.

Zusätzlich hat auch Ortsvorsteher Hafner nochmals eine aus seiner Sicht entsprechende Eingabe vorbereitet. „Ich hoffe auf Unterstützung der Stadt und der Sunderner Politiker gegenüber Straßen NRW“, sagt er. Schon 2003 hatte er auf den Missstand in der scharfen innerörtlichen Kurve in Enkhausen hingewiesen. Eine Änderung der Verhältnisse scheiterte damals an den Eigentumsverhältnissen: „Für entsprechende Maßnahmen stand sie nicht zur Verfügung“, erinnert sich Hafner.

Problematisch aus Sicht der Schülerinen sind zwei Dinge: Zum einen ist Einmündung der Straße „Zum Pläsken“ einen sehr großen Einmündungsquerschnitt. Diesen müssen die Schüler durchlaufen, um den am Haus Nr. 18 beginnenden Bürgersteig und in der Folge die Bushaltestelle zu erreichen. Ist man dort, ist der Fußweg auf einer Länge von etwa 40 Metern nur durch eine ununterbrochen weiße Linie von der Fahrbahn getrennt. Das ist nicht nur für die Schulkinder, vor allem in der dunklen Jahreszeit ein Problem, es ist auch für Senioren schwierig. Und gerade im Winter ist die weiße Linie bei Schnee nicht zu erkennen.

Vor der Kirche zu schnell

Ein zweites Problem ist die Einfahrt aus Richtung Hövel in den Ort. „Die Autos kommen dort sehr schnell an“, berichtet die Gruppe, die zum Teil dort jeden Morgen die verkehrliche Situation erlebt. Die Sicht auf den weiteren Verlauf der Straße ist für Autofahrer nicht gut: Das Brückengeländer und dessen Pfeiler lassen es nicht zu. (Angedachte Maßnahme in der Infobox)

Matthias Schäfer

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2015-01-22 12:00
Sundern