Runder Tisch findet eine Regelung

Foto: Michael Scheuermann
Was wir bereits wissen
Der runde Tisch von Vertretern der Sorpesee GmbH, der Schulen, Eltern- sowie Vereinsvertreter im „Haus des Gastes“ zur ausgeweiteten Sommerschließung des Hallenbades war erfolgreich. Eingeladen dazu hatte Bürgermeister Detlef Lins.

Sundern..  Der runde Tisch von Vertretern der Sorpesee GmbH, der Schulen, Eltern- sowie Vereinsvertreter im „Haus des Gastes“ zur ausgeweiteten Sommerschließung des Hallenbades war erfolgreich. Eingeladen dazu hatte Bürgermeister Detlef Lins.

Erklärt wurde beim Gespräch am Dienstag auch die zeitliche Abfolge: Hintergrund der angedachten Schließung war der Auftrag der Gesellschafterversammlung an die Geschäftsführung der Sorpesee GmbH, ein Konzept für den Betrieb des Strandbades nach Pensionierung des Schwimmmeisters zu erarbeiten. Dabei sei bereits der von der Geschäftsführung vorgeschlagene Weg, das Bad von Juni bis August zu schließen bei gleichzeitiger Schwimmmöglichkeit im Strandbad und „Haus des Gastes“ von der Gesellschafterversammlung am 28. November einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen worden. „Es können so erhebliche Personalkosten eingespart werden“, so Lins. Damit widerspricht er der Pressemitteilung der SPD, dass es keinen Beschluss gäbe. Lins weiter: „Es handelt sich um einen eher kleinen Einschnitt mit positiven Effekten für den Etat.“

Neues Konzept

Geschäftsführer Martin Levermann zeigte auf, dass eine Schließung des Bades für das öffentliches Schwimmen durchgehend vom 1. Juni bis 30. August erfolge. Nach intensiver Diskussion einigte sich die Runde auf mehrere Eckdaten geeinigt (siehe Grafik). Möglich wird dies, da die Schulen und Vereine eine eigene Aufsicht stellen und hier der Einsatz des Fachpersonals nur zur Überprüfung der technischen Anlagen benötigt wird. Die Teilnehmer kritisierten die Kommunikation, daher wurde ein jährliches Treffen vereinbart. Freude gab es aber über den Kompromissvorschlag, der auch einhellig akzeptiert wurde.

Lins betonte gestern in einer Pressemitteilung, dass er ein Konzept zur Neuorganisation der Wirtschaftsförderung einschließlich neuer, transparenterer Entscheidungsweg zur Sitzung der Projektgruppe Wirtschaftsförderung am 19. Februar vorgelegt habe. Dieses fand Zustimmung bei den Wirtschaftsvertretern und allen Fraktionen, außer der CDU. Das Konzept, das Sebstian Booke (CDU) vorstellen will, wird für Ende März erwartet. Somit bleibe es zunächst bei der Regelung, dass die Gesellschafterversammlung für Angelegenheiten der Sorpesee GmbH zuständig sei. Lins verwies auf einen Widerspruch: Die Politik fordere die GmbH jährlich auf, mit weniger Geld auszukommen, treffe die Gesellschaft dann jedoch entsprechende Entscheidungen, werde seitens einiger Politiker gleich wieder interveniert.