Rat Sundern zeigt klare Kante

Erst Geld für den Tennisplatz Amecke (links) , dann werden die Vorbehalte im Grundnbuch gelöscht.
Erst Geld für den Tennisplatz Amecke (links) , dann werden die Vorbehalte im Grundnbuch gelöscht.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Trendwende in der Politik des Rates gegenüber den holländischen Ferienpark-Investoren.

Sundern..  Trendwende in der Politik des Rates gegenüber den holländischen Ferienpark-Investoren. Einstimmig kippten gestern Abend im Rat die sechs Parteien den mehrstufigen Verwaltungsvorschlag in Sachen Tennisplatz (wir berichteten). Dafür sprach man sich für eine Regelung aus, die man verkürzt auf den Nenner Cash gegen Streichung des Grundbuchvorbehaltes nennen könnte.

Das bezeichnete Hans Klein von der WISU-Fraktion als „das neue Denken“ im Rat. Einhellig zog sich in allen Redebeiträgen durch, dass man sich angesichts einer zehnjährigen Geschichte ohne greifbares Ergebnis nicht erpressen lasse. „Deprimierend“ nannte es Stefan Lange, Fraktionschef der CDU, und „traurig“, fand sie sein Gegenüber bei der SPD, Michael Stechele.

Konsens auch beim weiteren Vorgehen: „Wir wissen nicht was geplant ist, deshalb können wir auch nicht sagen, ob es überzeugend ist oder nicht“, formulierte Sebastian Booke (CDU). Formell möchte man zunächst den Eingang des Grundstückspreises von 130 000 Euro an die Stadt Sundern, dann werde der Vorbehalt im Grundbuch gelöscht. Später könne man sich auf die Verwendung des Gelds einigen.

(wir berichten weiter)