Planungen für Supermarkt gehen weiter

Stockum..  Der geplante Supermarkt in Stockum wird nach wie vor heftig in der Stadt diskutiert. Im Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstag machte der fraktionslose Klaus Tolle für den Ortsteil Hagen klar, dass man „sehenden Auges in die nächste Beeinträchtigung der Infrastruktur im Sorpetal“ gehe. Hagen Ortsvorsteher Klaus Rainer Willeke monierte, dass man einerseits in Sundern einen frequenzbringenden Markt in der Innenstadt beschließe und gleichzeitig drei Kilometer weiter in Stockum. Und fügte an, dass man die Sorgen aus Hagen, Allendorf und Amecke „nicht ernst nimmt“. Als „Fehlwahrnehmung“ stufte dies Martin Krengel (CDU) ein, alle Bedenken seien ernst genommen und überprüft worden. Er stellte dar, dass es ohne den Markt keine Chance mehr auf eine Nahversorgung in Stockum gebe.

Acht Jastimmen

Schließlich stimmte der Ausschuss mit acht Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen für die Änderung des Flächennutzungsplanes in Stockum sowie die Offenlegung. Mit der Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines Lebensmittelmarktes mit einer maximal zulässigen Verkaufsfläche von 800 m² geschaffen werden. In der Offenlegung der Pläne hatte es zahlreiche Stellungnahmen von Anliegern, von den Ortsvorstehern aus dem Sorpetal sowie von den Trägern öffentlicher Belange gegeben.