Parkraum wird knapp

Parken in Amecke
Parken in Amecke
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Fast hätte man auf diesen Ärger eine Wette abschließen können: Die „Regionale 2013“ zieht viele Besucher und der Parkraum wird knapp.

Amecke..  Fast hätte man auf diesen Ärger eine Wette abschließen können: Die „Regionale 2013“, die Neugestaltung des Sorpesee-Vorbeckens mit einer Uferpromenade als Rundweg und dem Gesundheitsweg mit dem verlockenden Namen „Airlebnisweg“ wird von Besuchern aus Sundern und der weiteren Umgebung gut bis sehr gut angenommen.

Schon jetzt im Vorfrühling, und das bei mittelmäßigen Wetterverhältnissen, strömen am Wochenende Hunderte von Besuchern nach Amecke, um den Gesundheitsweg oder auch einfach nur die Promenade entlang des Vorbecken zu erkunden. „Die Besucherzahlen haben sich vervielfacht und übertreffen alle Erwartungen. Sie kommen mit dem Auto, wie sollte es auch anders sein“, informieren die Amecker Ratsherren Friedrich Becker (CDU) und Hans Klein (WISU).

Viel Parkplatzsuchverkehr

Aus dieser Konstellation ergibt sich ein Problem: Wo können die Besucher Parken? Durch die Verschwenkung der Seeuferstraße sind auf dem seit Jahrzehnten benutzten Parkplatz „Wildgehege“ etwa 90 Parkplätze abgebaut worden. Der Standstreifen an der Seeuferstraße ist als Parkmöglichkeit entfallen, auch das war so gewollt. Nun stehen also derzeit weit weniger Parkplätze für Besucher zur Verfügung, als vor der Baumaßnahme. Schon für 2014 waren neue Parkplätze geplant. Doch dies wurde im Spätherbst im Ausschuss für Stadtentwicklung und Infrastruktur auf 2016 verschoben.

Diese Situation wollen die Ratsmitglieder Becker und Klein nach massiven Protesten aus der Bevölkerung nicht mehr nur hinnehmen. „Große Teile des Dorfes: der Schützenplatz, Parkplätze um das Feuerwehrhaus, Parkplätze am Sportplatz, sogar der Parkplatz am Kindergarten und viele Anliegerstraßen sind am Wochenende zugeparkt. Das gilt auch für private Parkplätze vor den Wohnhäusern“, erklärt Friedrich Becker. „Halteverbotsschilder oder Parkverbotsschilder werden nicht beachtet“, fügt er hinzu. Besonders nervig ist der Parkplatzsuchverkehr, der stundenlang durch das Dorf strömen würde. „Wir müssen jetzt kurzfristig Lösungen finden, nicht erst in 2016“, fordert Hans Klein. Die Parkplätze reichen einfach nicht aus. Auch die provisorische Herstellung von Parkflächen für das Jahr 2015 sollte erörtert werden. Neue Parkplätze bringen auch sofort Einnahmen für die Stadt.“

Lage ist ideal

In einem weiteren Punkt sind sich die Ratsmitglieder ebenfalls einig: der seit Jahrzehnten bestehende Parkplatz am „Wildpark“ soll auch in Zukunft Parkplatz bleiben. Diese Plätze lägen auch für die geplante neue Gastronomie auf den neu geschaffenen Uferwiesen an der richtigen Stelle und würden die Vermarktungschancen erheblich erhöhen. „Wir haben einen attraktiven Rundweg um das Vorbecken neu gestaltet. Die Gäste kommen gerne. Jetzt müssen wir auch dafür Sorge tragen, dass unsere Besucher parken können“, heißt es in einer Mitteilung der Amecker Politiker.