Neuer Stadtkönig wird in Stemel am 5. September ermittelt

Stemel..  Zahlreiche Stemeler Bürger konnte der 1. Brudermeister der St.- Hubertus-Bruderschaft, Franz Wiegenstein, in der Schützenhalle zur Einwohnerversammlung begrüßen. Ausführlich berichtete der Vorstand der Bruderschaft über die Planungsvorbereitungen für das Stadtschützenfest 2015, das erstmals in Stemel stattfinden wird.

Für dieses nicht alljährliche Ereignis hat der Vorstand sich in Erfahrungsgesprächen mit früheren Ausrichtern ausgetauscht. Da die erwarteten etwa 1500 Besucher nicht alle in der Hubertushalle an der Süßen Wiese Platz finden, wird zusätzlich ein großes Festzelt aufgestellt. Ein großer Dank der Schützen geht daher an die Familie Brenscheidt, die hierfür ihr Grundstück zur Verfügung stellt. „Dieses Ereignis ist aus meiner Sicht dank der harmonischen Zusammenarbeit im Vorstand und mit Unterstützung der örtlichen Vereine, zahlreicher Schützenbrüder und Bürgerinnen und Bürger zu meistern. Wir werden das schöne Röhrtal den zahlreichen Gästen bestens präsentieren“, zog Brudermeister Franz Wiegenstein ein erstes Fazit der Vorbereitungen.

Ereignis seit 1975

Alle drei Jahre ermitteln die 16 Sunderner Schützenvereine und -Bruderschafte ihren obersten Regenten. Das inzwischen 14. Stadtschützenfest findet vom 4. bis 6. September statt. Dieses Großereignis wurde bereits 1976, kurz nach der kommunalen Neugliederung, erstmals ausgerichtet. Bereits am Freitagabend wird der Stadtjungschützenkönig ermittelt. Der bisherige Amtsinhaber Maximilian Schuhmann kommt ebenfalls aus Stemel und holte sich die Würde im Nachbarort Hachen in einem Regenwettkampf auf der Burgruine im Jahre 2012. Der Stadtschützenkönig, welcher am Samstag ausgeschossen wird, kommt aus Allendorf. Es stellt sich hier die Frage, wer Nachfolger von König Claus-Jürgen Honigmann von der St.-Franziskus-Bruderschaft wird.

Mit der Neubesetzung des Stemeler Vorstandes im April 2014 begannen auch die Planungen und Vorbereitungen für das Fest, die nun auf Hochtouren laufen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Planungen für das „normale“ Schützenfest vom 20. bis 22. Juni bereits weitgehend abgeschlossen sind. „Das Schützenfest betrachten wir in diesem Jahr als ein Aufwärmen für das Stadtschützenfest“, so der Schützenvorstand.

Viele Freiwillige gemeldet

Brudermeister Franz Wiegenstein bedankte sich in der Einwohnerversammlung für die vielen freiwilligen Helfer und hofft, dass sich noch weitere Personen finden werden, die an den Festtagen tatkräftig mithelfen werden, um als gute Gastgeber bei den umliegenden Bruderschaften in Erinnerung zu bleiben.