Netz in Sundern wächst Tag für Tag

Niklas Latusek (rechts) und Dirk Emmrich helfen mit beim Netzaufbau des Freifunks in Sundern.
Niklas Latusek (rechts) und Dirk Emmrich helfen mit beim Netzaufbau des Freifunks in Sundern.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Das Freifunknetz Sundern wächst Tag für Tag: „Stetig werden es mehr“, sagt Jeroen Tepas, Geschäftsleiter von Stadtmarketing

Sundern..  Das Freifunknetz Sundern wächst Tag für Tag: „Stetig werden es mehr“, sagt Jeroen Tepas, Geschäftsleiter von Stadtmarketing. Er koordiniert derzeit das Freifunknetz, der Betreiber ist aber der Freifunk Rheinland. „Wir waren an dem Thema auch dran und haben großes Interesse das Netz zu vergrößern“, berichtet Tepas. Schon im vergangenen Jahr gab es Bestrebungen, in der Fußgängerzone einen Hotspot zum freien Surfen einzurichten: „Doch das wäre ziemlich teuer gewesen und man hätte eben nur an einem Punkt Kontakt gehabt.“

Kosten extrem niedrig

Gar nicht erst hochrechnen möchte Tepas die Kosten, wenn mit so einem System die ganze Fußgängerzone hätte versorgt werden sollen: „Dagegen ist das Freifunknetz sehr günstig Wer mitmachen möchte, benötigt einen Router, der 20 Euro kostete, zusätzlich ist mit etwa 6 Euro Stromkosten im Jahr rechnen.“ Und das Netz kann sich eben ständig vergrößern: „Ein weiterer Vorteil ist. dass durch viele unterschiedliche Nutzer die Datenströme auch in unterschiedlichsten Netzen laufen. Fällt also einer aus, können das die anderen mittragen“, so Tepas zu den Vorteilen. Nach der Freischaltung des Netzes am Mittwoch, gab es überall nur Lob für die Initiative. Dennoch gibt es noch Arbeit und Überzeugungsarbeit genug (siehe Infobox). Hilfe bekommt Tepas, der eben nur die derzeitige Koordination übernimmt, von Niklas Latusek und Dirk Emmrich, die sich mit dem Thema bestens auskennen. „Das ist eben auch ein Projekt, an dem Jugendliche mitarbeiten, weil Jugendliche davon Vorteile haben“, erklärt der Geschäftsleiter bei Stadtmarketing.

Sponsoren gesucht

Obwohl das Projekt relativ günstig ist, sucht Tepas noch Sponsoren, um das Netz weiter auszubauen: „Denn man muss neben vielen, vielen kleinen Anbietern von Kapazitäten auch ein paar mit großen Datenmengen haben.“ Wer also helfen möchte, kann sich bei ihm melden. Angedacht ist, dass möglichst zügig ein flächendeckender Teppich in der Innenstadt entsteht. Vom Stadtmarketing aus werden mit drei Routern das Umfeld und der Rathausplatz versorgt, aber auch in der Innenstadt gibt es schon einige Netzwerker.