Lupenreiner Hattrick für Sundern
20.02.2010 | 05:00 Uhr 2010-02-20T05:00:00+0100
Sundern. Ein echter Hattrick: Zum dritten Mal in Folge gehört Sundern zu den Preisträgern des Wettbewerbs 'Ab in die Mitte!'. Im Neheimer Kaiserhaus wurden am Freitag die Urkunden übergeben.
Kreativität zahlt sich aus, zumindest beim Wettbewerb „Ab in die Mitte! — Die City-Offensive NRW”. Und die Stadt Sundern gehört, zum dritten Mal in Folge, zu den Preisträgern (die WP berichtete).Freitag wurden im Neheimer Kaiserhaus die Urkunden überreicht: Die „Tagung Innenstadt 2010” des „Netzwerks Innenstadt NRW” bildete den würdigen Rahmen für die Ehrung der 20 ideenreichsten Kommunen, die sich neben 21 weiteren Städten und Gemeinden mit Projekten beworben hatten. Zunächst mussten Sunderns Stadtmarketing-Manager Franz Josef Rogoll und Beigeordneter Meinolf Kühn geduldig sein — denn es wurde in alphabetischer Reihenfolge geehrt.
'Nummer 17'
Als „Nummer 17” erhielt das Duo schließlich die Auszeichnung aus Händen von NRW-Bau- und Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und Axel Funke (Vorsitzender Geschäftsführung „Multi Development Deutschland”). Wesentlich lukrativer als das gerahmte Dokument ist das mit dem Preis verbundene Sponsoring — doch selbstverständlich darf diese Finanzspritze nur zweckgebunden eingesetzt werden — für das Projekt „GeSUND(K)ERN – Die neue Mitte!” Inhaltlich auf den beiden Vorjahren aufbauend, verfolgt diese Initiative das Ziel, „Sunderns Innenstadt nachhaltig zu stärken und zugleich Orte für Bürger neu nutzbar zu machen, um diese Flächen zukünftig neu zu entwickeln.” So soll beispielsweise der „Franz-Josef-Tigges-Platz” zur neuen Mitte der Röhrstadt werden — mit Spielgeräten, Sitzgelegenheiten und Bedachung mit dem „Röhr(Schutz)Schirm”.
Rege Diskussion
Im weiteren Verlauf der gestrigen Tagung — übrigens die erste öffentliche Veranstaltung des Netzwerkes, dem inzwischen 52 Kommunen angehören — diskutierten dann Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeiter mit diversen Vertretern aus der Wirtschaft noch intensiv über zukünftige Gestaltung von Innenstädten.
12:32
Ich verstehe nicht, wie in der Beurteilung zum letzten Sundern - Ab durch die Mitte trotz der schlechten ÖPNV-Anbindung und trotz der Tatsache, dass in dieser Stadt vieles alles andere als behindertengerecht ist, trotzdem unterm Strich die Note Eins verliehen werden kann...Das ist doch eine leicht durchschaubare Schmierenkomoedie die de laeuft
11:24
Aller guten Dinge sind drei … Aus gegebenem Anlass sollten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sundern im Bezug auf die Cityoffensive wohl einige Begrifflichkeiten erröhrtert werden. Ein Röhrterbuch wäre da sicher sinnvoll – denn es kommt durchaus schon mal vor das man bei den vielen Wortschöpfungen denkt sich verröhrt zu haben. Mag aber auch daran liegen dass meine Ohren zunehmend schlechter werden weil ich einfach zu oft laute Musik im Hard Röhr Cafe gehört habe!
09:44
ja, Leute, dann macht was, tut was, bringt öffentlich Ideen in die Presse. Meckern tun in Sundern die meisten, das ist keine Kunst.
19:34
und das dritte mal in Folge dass in Sundern nichts passiert - außer Träume---------------------