Kradfahrer signalisieren ihre Gesprächsbereitschaft

300 Motoradfahrer und -fahrerinnen aus ganz NRW erreichten gestern Nachmittag den Rathausplatz in Sundern nach einer Protestfahrt aus dem oberbergischen Lindlar. Nach einem Frühstück und einem gemeinsamen Gottesdienst waren sie - unter Begleitung der Polizei aus dem Oberbergischen Kreis - Richtung Sauerland gestartet. Am Zielort sprach Initiator Michael Wilczynski vom Referat Streckensperrung des Bundes Deutscher Motorradfahrer (BVDM), der die Fahrt organisiert hatte. Es gehe vor allem um Respekt gegenüber den Motorradfahrer: „So möchten wir gern, dass die Initiative in Sundern sich in IG gegen Verkehrslärm umbenennt“, informierte der Schwerter. Außerdem sei man nach Sundern gekommen, um zu zeigen, dass die Sperrungen unsozial seien, da sie den Verkehr auf anderen Strecken verdichten würden. Die Aktionen von Politikern und Anwohnern im HSK sei teilweise populistisch: „Gesprächsangeboten von uns wird freundlich aus dem Weg gegangen“, berichtete Wilczynski. Man sei beim BVDM und bei den „Kilometerfressern“ in Dortmund Gesprächsbereit. Es gehe darum, miteinander auszukommen, nicht eine Gruppe wegzubekommen. Foto: Beate Feische