Jugendkonferenz in Westenfeld

Sunderns Bürgermeister Detlef Lins ist begeistert vom Engagement der Westenfelder Jugendlichen.
Sunderns Bürgermeister Detlef Lins ist begeistert vom Engagement der Westenfelder Jugendlichen.
Foto: WP

Westenfeld..  30 Westenfelder Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren trafen sich am Samstagmorgen zur ersten Jugendkonferenz des Ortes. Unter der Leitung eines sechsköpfigen Teams aus Ortsringmitgliedern wurden Vorschläge für ein jugendfreundliches Westenfeld erarbeitet, um sie dann den Vertretern des Ortsrings und Bürgermeister Detlef Lins vorzustellen.

Mit viel Humor, aber auch sehr großer Sachlichkeit und besonders voller Interesse an der Entwicklung des Dorfes in Sachen Jugendarbeit mitzuarbeiten, stellten die Jugendlichen sich selber Fragen und sammelten die Antworten. Ortsvorsteher Herbert Laufmöller zeigt sich von der Veranstaltung begeistert. „Es ist toll, dass es so etwas gibt. Für alle ist es interessant, was die Jugendlichen sich vorstellen. Man bekommt viele Ideen an die Hand.“

In Gruppenarbeit erarbeiteten die Jugendlichen Freizeitangebote und suchten Möglichkeiten, einen Jugendraum in Westenfeld zu schaffen. Was fehlt?, das war so auch die erste Frage, die sich die Gruppe stellte. Freizeitangebote und ganz besonders ein Jugendraum, war man sich schnell einig.

Der Jugendraum erhielt oberste Priorität. Schule, leeres Wohnhaus, ein Keller - es wurden Orte vorgeschlagen, wo er eingerichtet werden könnte. Finanzieren könnte man dies durch Sponsorensuche, Waffelverkauf und andere Aktionen - oder durch einen Förderverein. An Freizeitangeboten wurden u.a. Fahrten, Filmabende oder Events wie Bogenschießen gewünscht.

Für Sunderns Bürgermeister Detlef Lins eine tolle Initiative. „Was mir ganz besonders gefällt, ist, dass ihr nicht nur Wünsche geäußert, sondern euch selbst um die Finanzierung eurer Vorschläge Gedanken gemacht habt“, lobte er die Jugendlichen. Er bat darum, für konkrete Projekte Anträge vorgelegt zu bekommen. „Dann kann ich sagen, inwieweit wir bei der Finanzierung helfen oder andere Hilfsmöglichkeiten ausschöpfen können.“ Das wurde von den Jugendlichen und den Vertretern des Ortsringes sehr gerne zugesagt.

Jugendraum ist erstes Ziel

Ortsvorsteher Herbert Laufmöller dankte allen für das Engagement. „Aber ein Jugendraum ist nicht so einfach freizugeben“, bat er um Verständnis. „Die Schule ist zwar da, aber wir benötigten zumindest einen Hausmeister, der für Ordnung sorgt. Wer trägt die Kosten? Macht das jemand ehrenamtlich?,“ fragte er erst einmal rhetorisch in die Runde.

Ortsheimatpfleger Stephan Kemper bat, so schnell wie möglich zwei Sprecher aus der Jugendgruppe zu wählen, die bei Gesprächen rund um das Thema dabei sein sollten.

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