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Investoren ziehen die Option

31.07.2009 | 17:44 Uhr

Sundern. Die Entwicklung des Ferienparks Sorpesee geht weiter: Die Rücktrittsmöglichkeiten aus den Grundstücksübertragungsverträgen mit dem privaten Grundstückseigentümer und der Stadt Sundern werden seitens des Investors bis gestern nicht genutzt.

„Die Planungen zur Verwirklichung des touristischen Großprojektes gehen im zweiten Halbjahr 2009 in die Detailphase”, so Sunderns Stadtmanager Franz Rogoll. „Ziel ist es, den Ferienpark im Jahr 2012 in Betrieb zu nehmen.” Am 2. April wurde das Projekt im Rat vorgestellt. Die Sorpesee Resort GmbH, in der sich die Investorengruppe um den Finanzier Gerard Joosten rechtlich formiert hat, will das touristische Großprojekt in Amecke verwirklichen. Theo van Oorschot, Rechtsanwalt und Projektkoordinator, ist positiv gestimmt: „Der Sorpesee mit seiner vorhandenen Infrastruktur und den visionären Zukunftsplanungen ist ein idealer Investitionsstandort und mit Sicherheit ein perfekter Standort für einen aktiven Natururlaub. Trotz der weltweiten Finanzkrise gehen wir positiv an die weitere Entwicklung, Realisierung und Vermarktung des Projektes.”

 „Ziel ist es, den Ferienpark im Jahr 2012 in Betrieb zu nehmen.”Franz-Josef Rogoll Wim Egging, der Berater der Sorpesee Resort GmbH, gibt den Weg für die nächsten sechs Monate vor: „Wir werden jetzt im Detail den Ferienpark planen.” Bürgermeister Friedhelm Wolf ist sehr zufrieden, dass dieses für Sundern zukunftsweisende touristische Großprojekt auf den Weg gebracht werden konnte: „Wir haben in den vergangenen Jahren grundsolide Arbeit vor Ort geleistet. Mit der Verwirklichung des Ferienparks und der damit verbundenen Investition von mehr als 40 Mio. Euro wird sich die gesamte touristische Leistungspalette Sunderns nachhaltig und positiv verändern.” Da die Sorpesee Resort GmbH in den nächsten Monaten auch intensiv über die zukünftige Nutzung des Freibades Amecke nachdenken wird und diesbezüglich Konzepte erarbeitet, ist auch der Geschäftsführer der Sorpesee GmbH, Detlef Lins, erleichtert: „Durch die Optionen, die uns die Sorpesee Resort GmbH einräumt, sehe ich nach heutigem Stand eine realistische Chance, dass wir auch zukünftig Bevölkerung und Gästen in Amecke ein Freibad anbieten können.” In Sundern arbeitet die Sorpesee Resort GmbH auch weiterhin sehr eng mit der Stadtmarketing zusammen. Theo van Oorschot: „Wir haben vereinbart, dass die Stadtmarketing federführend den Dorfmarketingprozess Amecke wiederbelebt und gemeinsam mit der Bevölkerung, aufbauend auf den bisherigen Überlegungen, ein Dorfinfrastrukturkonzept erarbeitet.” Von den Ergebnissen soll einerseits die Bevölkerung profitieren, andererseits Amecke aber auch vorbereitet werden, damit die zukünftigen Gäste ein optimales Umfeld vorfinden. Gerade aus diesem Prozess können sich vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten ergeben. Der Geschäftsführer der Stadtmarketing, Franz Rogoll freut sich, dass die Investoren das Projekt am Sorpesee verwirklichen werden: „Unsere Arbeit hat sich gelohnt. Wir hoffen, dass wir in absehbarer Zukunft mehr als 250  000 Übernachtungen zusätzlich realisieren können. Das bedeutet Kaufkraftzufluss für das Gastgewerbe und den Einzelhandel. Aber auch das Handwerk wird nachhaltig profitieren. Ich gehe davon aus, dass weitere touristische Großprojekte jetzt ans Laufen kommen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Amecker Bürgern, die bisher immer positiv und konstruktiv an der Weiterentwicklung mitgearbeitet haben. Mit dieser postiven Information erden wir richtig Schwung aufnehmen”, ist er sich sicher.

Matthias Schaefer

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