In Amecke kann man Kraft tanken

Amecke..  Sonnenschein, Windstärke 5 und blaues Wasser mit leichtem Wellengang. Das waren gestern Abend die Bedingungen bei der Eröffnung des Airlebnisweges in Amecke. Das Sperrband in den NRW-Farben durchschnitten nach den Eröffnungsreden acht Scheren der Ehrengäste um Bürgermeister Detlef Lins gleichzeitig.

In der Mitte stand Ameckes Ortsvorsteherin Monika Krick, die zuvor dargelegt hatte: „So hatten wir Amecker es uns ganz am Anfang vorgestellt: Einen Radweg, und man kann das Vorbecken zu Fuß umrunden und hat immer den Blick auf das Wasser.“ Allerdings bat sie auch darum, die Amecker nun bezüglich des Parkens nicht im Stich zu lassen. Alle Besucher forderte sie auf: „Tanken Sie Kraft gegenüber!“

Regionale will Impulse setzen

Hubertus Winterberg von der Südwestfalen Agentur legte dar: „Es ging bei der Regionale 2013 nicht darum, wo verbaue ich wie viel Geld, sondern darum Impulse zu setzen, damit es weitergehen kann.“ Dieser Tag sei ein schöner Augenblick für die Amecker, um aufzubrechen, auch angesichts des Bestehens seit 850 Jahren. Das sehen alle Beteiligten so: „Die Sorpe ist damit wieder ein Stück weiter entwickelt worden“, findet Norbert Frece vom Vorstand des Ruhrverband, und Andreas Papenbrock von der Bezirksregierung Arnsberg forderte die Gäste auf, die hier gemachten „unvergesslichen Eindrücke“ zu speichern für den Alltag. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Sundern und hob die Planer Lars Ohlig und Volker Broeske hervor.

Andreas Papenbrock legte dar, dass der Förderbescheid an die Stadt Sundern gut angelegtes Geld sei: „Viele Menschen haben erkannt, dass die 25 Tourismusprojekte, die wie auf den Weg gebracht haben, Sinn machten und haben sie schätzen gelernt.“ Er widersprach Bürgermeister Detlef Lins, dass es ein schwieriges Projekt gewesen sei: „Alles war zu leisten.“

Gegen Konkurrenz durchgesetzt

Da es aussehe wie ein Diamant, und auch ein Diamant sei, da einzigartig und wertvoll, schlug Christoph Cordes (Hachen) vor, das Membranenbauwerk „Sorpediamant“ zu nennen und setzte sich so gegen starke Konkurrenz durch. Mit seiner Familie gewann er ein Wochenende in den Finntalos.