Gutes Wetter hilft bei Promenadenbau

Die Promenade in Amecke ist fertig, im dezember gab es noch einen großen Endspurt.
Die Promenade in Amecke ist fertig, im dezember gab es noch einen großen Endspurt.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Sorpepromenade am Amecker Vorbecken mit dem Gesundheitsweg waren das Großprojekt in der Stadt Sundern im Jahre 2014.

Amecke..  Die Sorpepromenade am Amecker Vorbecken mit dem Gesundheitsweg waren das Großprojekt in der Stadt Sundern im Jahre 2014. Vor genau einem Jahr wusste niemand, ob es gelingen würde. Nachdem die Task Force im Januar den Weg geebnet hatte, ging es dann mit Volldampf an die Umsetzung: „Es ist schön, so viel Lob zu hören“, sagt Diplom-Ingenieur Volker Broeske rückblickend. Er hat fast alle Arbeitstage des Jahre am See verbracht, inzwischen ist das Baubüro geschlossen, denn das Projekt ist fast abgeschlossen.

Bezirksregierung gibt Aufschub

Am 5. September wurde die Uferpromenade eröffnet. „Dank des guten Wetters haben wir extrem viel geschafft“, sagt Broeske. Selbst die Planer waren erstaunt, auch in finanzieller Hinsicht wurde einiges umgesetzt. „Wir sind auch da im Zielbereich“, erläutert der Bauleiter. Aber noch sind nicht alle Rechnungen da, noch sind nicht alle Gewerke abgeschlossen: „Glücklicherweise hat die Bezirksregierung den Antrag bewilligt, dass wir noch etwas Zeit zur Abrechnung der Regionale-Maßnahme benötigen: Am 31. Mai müssen wir jetzt fertig sein“, ist dem Planer kurz vor den Feiertagen noch ein ordentlicher Stein vom Herzen gefallen, denn der alte Zeithorizont (31. Dezember) war nicht realisierbar.

Derzeit werden noch einige Restarbeiten an der Promenade abgeschlossen, dazu gehört die Abfuhr des hinter dem Großraumparkplatz abgelagerten Sorpe­schlamms. Und auch am Gesundheitsweg ist man im Zielbereich: Ordentlich voran ging es noch kurz vor den Festtagen, als der spätere „Tropfen der Gesundheit“ im Rohbau fertig gestellt wurde. „Auch die Inneneinrichtung, etwa die elektrische Einrichtung für die späteren Klang- und Lichtinstallationen, sind fertig“, berichtet Broeske. Auch die Gartenbauer haben im Dezember nochmals einen Endspurt hingelegt.

Gut gelungen sind die ersten Tests mit der großen Fontäne, die inzwischen wieder vom See geholt wurde. Auch alle Wasserspielzeuge wurden abgebaut: „Sie werden im Frühjahr von der Sorpesee GmbH wieder installiert.“ Restarbeiten sind noch am Fußwaschplatz zu absolvieren, an Station 5 muss noch eine drehbare Liegebank errichtet werden. Vielbeachtet ist schon jetzt der „Sorpe-Aal“: Am Balancierelement fehlt nur noch der Kopf. Die Portale werden für Anfang 2015 erwartet. Dazu wartet noch die Abnahme des Weges durch den Behindertenbeauftragten: „Dann wird auch getestet, in welcher Richtung der Weg am besten zu befahren ist“, berichtet Broeske. Sein Fazit: „Dank des Topwetters haben wir alle Zeiten gut gehalten. Es war anstrengend, aber auch sehr zufriedenstellend, da es soviel schöne Rückmeldungen der Besucher an uns gibt.“