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Typisierungsaktion

Großartige Unterstützung für 'Fisch'

17.03.2010 | 05:00 Uhr
Großartige Unterstützung für 'Fisch'

Sundern. Überwältigende Anteilnahme am Schicksal von Jörg 'Fisch' Hering: 529 Menschen ließen sich für den krebskranken Sunderner typisieren. Am kommenden Sonntag wird die Aktion wiederholt.

Auf die Bereitschaft der Sunderner Bevölkerung, dem zweifachen Familienvater Jörg Hering im Kampf gegen seine Krebserkrankung zu helfen, hatten alle Beteiligten gehofft. Wie sich bei der ersten Blutspende-/Typisierungsaktion am vergangenen Freitag herausstellte, völlig zu Recht.

Lange Schlange

Denn der erste von zwei angesetzten Blutspende- und/oder Typisierungsterminen wurde mit geradezu überwältigender Anteilnahme von zahlreichen Menschen wahrgenommen. Direkt zu Beginn der Aktion bildete sich eine Schlange hilfsbereiter Spender vor dem DRK-Heim und dem extra für diese Aktion angeforderten Blutspendemobil. „Wir haben uns auf Wartezeiten eingerichtet”, so einer der Anstehenden. Der Kälte entgegenwirkend, hatte das örtliche DRK für die selbstlosen Spenderinnen und Spender einen Pavillon mit Heizstrahlern aufgebaut und servierte in der Schlange Kaffee und Süßigkeiten. „Die Leute, die hier warten, sind einfach toll”, so Sandra Riebesam, Rotkreuzleiterin in Sundern. „Trotz der niedrigen Temperaturen und der Wartezeiten sind alle gut gelaunt und wollen einfach nur helfen”, so die Rotkreuzleiterin weiter. Und auch Ellen Sonneborn-Harmann, Projektbeauftragte des DRK-Blutspendedienstes West und Ansprechpartnerin vor Ort, war überwältigt von der großen Anteilnahme der Bevölkerung. „Ich freue mich besonders über die vielen jungen Menschen, die heute hier erschienen sind und sowohl Blut spenden, als sich auch typisieren lassen. Es waren allein heute sage und schreibe 142 Erstspender, die gezeigt haben, dass die Sunderner Jugend gern und bereitwillig helfen will”, so Ellen Sonneborn-Harmann. „Nicht zu vergessen all die Nachbarn und Freunde der Familie Hering, die Vereine, Unternehmen, Interessengemeinschaften und Privatpersonen, die bisher, sei es durch Spenden oder Spendenaktionen, bereits tatkräftig zahlreiche Typisierungen mit finanziert haben”, lobt die Vertreterin des DRK-Blutspendedienstes das Sunderner Engagement. Hans Joachim Schindler, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst, gibt jedoch zu bedenken, dass nach der ersten Blutspende-/Typisierungsaktion die gespendeten Gelder bereits fast aufgebraucht sind und bittet die Bürgerinnen und Bürger, „die Suche nach einem passenden Stammzellenspender für Jörg Hering weiterhin mit so viel Ideenreichtum und Spendebereitschaft wie bisher finanziell zu unterstützen”.

529 ließen sich typisieren

Die Bilanz der ersten Blutspende- und/oder Typisierungsaktion für Jörg Hering liest sich wie ein Bilderbuch. Denn insgesamt ließen sich 529 Menschen typisieren. Zur Blutspende kamen 426 Spender, darunter, wie erwähnt, 142 Erstspender. Über die Blutspende ließen sich 263 Menschen typisieren. 266 Menschen ließen sich nur typisieren. Aber das Wichtigste ist, da sind sich alle Beteiligten einig, dass sich ein passender Stammzellenspender für Jörg Hering findet! Wer die Suche nach einem Stammzellenspender nicht nur mit „Lebenssaft”, sondern auch finanziell unterstützen möchte, — denn die Laborkosten für eine Typisierung belaufen sich auf 50 Euro und werden nicht von den Krankenkassen übernommen — hat die Möglichkeit, Geldspenden auf das eigens für Jörg eingerichtete Spendenkonto zu überweisen: Spendenkonto bei der West-LB Dortmund, Konto-Nummer: 4 444 444;BLZ 440 500 00; Stichwort „Fisch” (bitte unbedingt angeben!).

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