Frühjahrskonzert im Zeichen von Ehrungen und Abschieden

Hövel..  Das Frühjahrskonzert des Musikvereins „Cäcilia“ Hövel wurde von Ehrungen und Verabschiedungen begleitet. Doch zu Beginn stand die Musik im Mittelpunkt:

Die als Wunschkonzert durchgeführte Veranstaltung begann mit dem Vororchester Hachen/Hövel unter Leitung von Nadine König. Gespielt wurden „Jus’ Plain Blues“ und „Drums Of Corona“ von M. Sweeney. Es folgte der Auftritt des ­Jugendblasorchesters Hachen/Hövel mit „Nessaja“, der Titelmusik aus Peter Maffays Musical Tabaluga.

Mit „All About That Bass“ von Meghan Trainor und viel Applaus des Publikums verabschiedete sich das Orchester, ebenfalls geleitet von Nadine König.

Die Musiker des Hauptorchesters nahmen nun auf der Bühne Platz und spielten unter ihrem Dirigenten Wilfried Schulte als erstes den Konzertmarsch „Viribus Unitis“. Nach der Ouvertüre „IL Postiglione d´Amore“ von Rossini standen in der gut besuchten Schützenhalle dann Ehrungen auf dem Programm.

60 Jahre die Tuba geblasen

Der stellvertretende Vorsitzende des Volksmusikerbundes NRW, Kreisverband Hochsauerland, Heinz Borgstädt, hielt eine Laudatio auf den Ehrenvorsitzenden des Musikvereins „Cäcilia“, Josef Vornweg.

Er zeichnete ihn für 80 Jahre fördernde Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Gold mit Kranz und einer Urkunde aus. Josef Vornweg spielte über 60 Jahre die Tuba, war 15 Jahre Notenwart, zehn Jahre 1. Vorsitzender und wurde 1984 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Das Publikum dankte dem 94-jährigen Jubilar mit Minuten langem Beifall. Für 20-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt wurden Katharina Brinkschulte, Daniel und Tobias Henke sowie Dominik König.

Als René Beringhoff eindrucksvoll das Trompetensolo „Die Post im Walde“ intonierte, konzentrierte sich jeder in der Halle anschließend wieder ganz auf die Musik. „Mamma Mia“ von ABBA und ein Medley von Udo Jürgens, beide auf der Wunschhitliste ganz oben , durften natürlich nicht fehlen. Marsch, Polka, Symphonic Rock und eine moderne Ouvertüre rundeten das Programm ab.

Vor dem Traditionsmarsch „Danubia“ wurde Johannes Danne, der über 56 Jahre als aktiver Musiker die große Trommel spielte, vom Moderator des Abends, Markus Allefeld, in den wohl verdienten Musikerruhestand verabschiedet.

Als sich das Wunschkonzert dem Ende näherte, erhoben sich Musiker und Publikum noch einmal, um Wilfried Schulte, der bei den Höveler Musikern den Taktstock nach siebeneinhalb Jahren hervorragender Arbeit niederlegt,

mit lang anhaltendem Applaus zu danken. Bei „Not am Mann“ stehen sowohl Wilfried Schulte als auch Johannes Danne dem Musikverein aber weiterhin zur Verfügung.

Die Hausband des Vereins, „the Offbeats“, sorgte bis in die späte Nacht für Stimmung bei Tanz und Unterhaltung.