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FDP sieht Chance in einem Sunderner Ring

24.01.2015 | 12:00 Uhr
FDP sieht Chance in einem Sunderner Ring
Von hier aus könnte man gut auf die neue Trasse fahren.Foto: Matthias Schäfer

Sundern.   Nach den wochenlangen Diskussionen vor Weihnachten um den Fortbestand der Röhrtalbahn oder über die Umwandlung der Trasse in einen Radweg überrascht die FDP-Fraktion im Sunderner Rat mit einer neuen Idee. Dabei wird aber zunächst nur der Stadtkern betrachtet, wie Fraktiovorsitzender Rüdiger Laufmöller auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte.

Nach den wochenlangen Diskussionen vor Weihnachten um den Fortbestand der Röhrtalbahn oder über die Umwandlung der Trasse in einen Radweg überrascht die FDP-Fraktion im Sunderner Rat mit einer neuen Idee. Dabei wird aber zunächst nur der Stadtkern betrachtet, wie Fraktiovorsitzender Rüdiger Laufmöller auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte.

Hintergrund der Idee sind die langen Staus, die sich regelmäßig an den Enden der kleinen Umgehungsstraße in Sundern bilden. Vor allem aus Richtung Hachen steht am Nachmittag ab 16 Uhr der Verkehr oft schon zwischen Stemel und Sundern. Er entsteht in der innerörtlichen Taktung der Ampeln. „Schlupflöcher gibt es schon lange nicht mehr, seit dem der Lockweg geschlossen wurde“, beschreibt Laufmöller die Situation, die er als Polizeibeamter sehr gut kennt. Auch der enge Buchweg bietet keine Lösung, zudem regt sich auch dort Widerstand gegen die häufige Nutzung von Norden her, wenn es staut. Und wer den Schleichweg über die Grünewaldstraße nutzt, der steht dann am Rochuseck und wartet als Linksabbieger lange auf seine Chance.

Antrag an den Bürgermeister

So kam es zu der Idee, in einer zu überarbeitendes Konzept die Trasse der Röhrtalbahn einzubeziehen. In einem Antrag an Bürgermeister Detlef Lins stellt die FDP den Antrag, die Verwaltung solle prüfen, ob ein Ausbau der Hauptstraße auf dem Gelände der derzeitigen Gleisanlage der Röhrtalbahn möglich sei. Die Begründung der Liberalen: „Kaum ein Tag vergeht, an dem sich der Fahrzeugverkehr in der Sunderner Innenstadt, insbesondere Einmündung „In der Flamke“ bis Kreuzung Mescheder Straße/Umgehungsstraße, nicht staut. Viele Bürgerinnen und Bürger führen zu Recht Beschwerde über diesen Zustand. Fahrzeugführer, die aus der Grünewaldstraße in die Hauptstraße einbiegen wollen, kommen nur dann weiter, wenn andere aufmerksame Verkehrsteilnehmer ihnen ihre Vorfahrt abtreten und sie in den fließenden Verkehr winken.“

Radweg integrieren

Die FDP ist der Meinung, diesen Zustand könne man beseitigen: „Wir schlagen vor, die Hauptstraße in Sundern zweispurig in Richtung Innenstand zu führen. Die noch vorhandene Gleisanlage im Bereich Mescheder Straße/Buchweg soll als Fahrbahn in Richtung „In der Flamke“ ausgebaut werden.“ Zugleich könnte dort auch ein - von der CDU - gewünschter Radweg errichtet werden.

Matthias Schäfer

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2015-01-24 12:00
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