Engagement für die Umwelt gefragt

Die „amtierenden“ Preisträger der Verleihung für das Jahr 2013.
Die „amtierenden“ Preisträger der Verleihung für das Jahr 2013.
Foto: WP

Sundern..  „Tue Gutes – und rede auch darüber!“ Das gilt offenbar nicht für den „Klimaschutzpreis“, den die Stadt Sundern und der Energieversorger RWE ein weiteres Mal ausgelobt haben. Bereits im Vorjahr hatte die Jury durch­blicken lassen, dass es schon ein wenig mehr Bewerbungen sein könnten... Schließlich winkt sogar ein attraktives Preisgeld.

„Fickeltünnes“ Preisträger 2013

Für den Zeitraum Januar bis Dezember 2013 gab es im Jahr 2014 einen Anerkennungspreis sowie einen zweiten und einen ersten Klimaschutzpreis. Letzteren sicherte sich der Heimatverein „Fickel­tünnes“. 1400 Euro erhielten die Allendorfer für ihr Projekt „Biotopmanagement Ziegenbeweidung im Naturschutzgebiet Steinert“.

Doch für den Zeitraum Januar bis Dezember 2014, um den es aktuell geht, liegen erst zwei Bewerbungen vor, wie auf Anfrage aus dem Rathaus zu erfahren war. Dabei gibt es in Sundern sicher noch eine ganze Reihe weiterer potenzieller Klimaschutzpreisträger. Doch die müssen über ihr Engagement reden oder reden lassen, sprich, ihre Projekte und Umweltschutzaktivitäten anmelden. Das ist noch bis einschließlich 31. Januar 2015 bei der Stadtverwaltung möglich (siehe Infokasten). Und wofür genau gibt es diesen Preis?

Der „RWE Klimaschutzpreis“ wird für Leistungen verliehen, die „im besonderen Maße zur Erhaltung und Entwicklung natürlicher Umweltbedingungen oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in Sundern beitragen.“

Hört sich aufwendig an, kann jedoch schon mit „kleinen, aber feinen“ Aktionen erreicht werden:

Regelmäßiges Einsammeln von Müll, Maßnahmen gegen Ge­wässerverunreinigung, Lärm oder Lebensraumzerstörung gehören ebenso zum Spektrum wie Engagement für Erhaltung/Neuanlage von Grüngürteln und Erholungszonen, für Schaffung umweltorientierter Wohn-/Arbeitsbereiche oder Maßnahmen zum Energiesparen.

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