Einzigartiger Blick über die Sorpe

Das neue Hotel Seegarten bei Nacht.
Das neue Hotel Seegarten bei Nacht.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Es ist ein Erfolg für die ganze Region. Der Neubau des Hotel „Seegarten“ verbindet architektonisch das neue Gebäude, die Sorpe, aber auch das Sauerland auf eine ansprechende Art und Weise.

Langscheid..  Es ist ein Erfolg für die ganze Region. Der Neubau des Hotel „Seegarten“ verbindet architektonisch das neue Gebäude, die Sorpe, aber auch das Sauerland auf eine ansprechende Art und Weise. Das kann am Tag der Architektur jeder Besucher selbst nachvollziehen (siehe dazu Infobox), besonders wenn er am höchsten Punkt des Hauses, dem „Sky Spa“, einen atemberaubenden Blick über den See und die Berge hat.

Der Weg dorthin ist ein langer gewesen. Die Pläne für einen Neubau trieben den Langscheider Gastronomen und Hotelier Olaf Baumeister schon länger um. Dabei hatte er einige Zielsetzungen: „Vor allem wollte ich ein regionales Projekt mit heimischen Betrieben“, sagt der Langscheider. Und so haben zahlreiche Firmen und Handwerksbetriebe Aufträge aus der Region bekommen. „Für beide Seiten ein Erfolg, denn die beteiligten Unternehmen haben nun ein ausgezeichnetes Referenzobjekt“, berichtet Architektin Barbara Nöcker-Blome über die Entwicklung.

Ziegel und Holz wiederholen sich

Die ersten Entwürfe legte zwar das österreichische Büro Schletterer vor, dann aber übernahm die Architektengemeinschaft Otte Nöcker Partner aus Sundern die Federführung für das Objekt und entwickelte den Entwurfsplan. Dabei wurden außen die Elemente Ziegel, Holz und Glas, die auch im Altbau benutzt wurden, äußerst minimalistisch eingesetzt, das Konzept wird innen mit unbehandelten Sichtbetonflächen fortgeführt: „Das ist auf einen längeren Zeitraum sehr pflegeleicht“, erklärt Roland Otte den Ansatz. Den Kontrast dazu schaffen großzügig einladende Sitzlandschaften, in den Zimmer wie auch im Spa-Bereich.

Der Bau wurde in einer enorm kurzen Zeit für eine solche Größe realisiert. Baubeginn war im November 2013, aber schon im September 2014 wurden die ersten Zimmer bezogen. Einer großen Anstrengung von allen beteiligten Unternehmen bedurfte es dann noch, um rechtzeitig zu Weihnachten 2014 den Spa-Bereich zu eröffnen. „Schon Heilig Abend konnten die ersten Gäste die einzigartige Aussicht aus dem freischwebenden Schwimmbad über die Sorpe genießen“, freut sich Barbara Nöcker-Blome.