Eintrag im Grundbuch blockiert die Pläne der Park-Investoren

Sundern..  Um die Zukunft des Tennisplatzgeländes in Amecke geht es heute im Rat. Hintergrund der Debatte ist ein Optionsvertrag, der 2009 zwischen Tennisclub und den niederländischen Investoren abgeschlossen wurde. Darin war der Neubau einer Anlage fixiert worden. Da sich nun der Club aufgelöst hat, müssen die vertraglichen Dinge neu geordnet werden. Vor allem hindert ein Rückauflassungsvermerk im Grundbuch die Investoren an weiteren Schritten, nämlich die Weitergabe des Grundstücks von der Sorpesee Resort GmbH an die neue Sorpesee Projecten BV wird blockiert.

Nach Verhandlungen mit den Investoren hat man eine Lösung gefunden, die sich Schritt um Schritt dem Ziel nähert: Zunächst verzichtet die Stadt Sundern auf den Neubau des Tennisplatzes und des Clubheims. Dann sollen die Investoren 130 000 Euro auf ein Treuhandkonto zahlen, die Freigabe des Geldes erfolgt erst , wenn noch zu beschließende Vereinbarungen umgesetzt werden. Würde der Ferienpark nicht gebaut, soll das Geld an die Stadt Sundern fallen.

In einem Änderungsantrag haben die Grünen beantragt, dass einzige Bedingung an die Holländer sei, dass der Betrag von der Stadt zur sportlichen Verbesserung der Infrastruktur zu verwenden ist.