Eine faustdicke Überraschung

Sundern..  „Geben wir ihm eine faire Chance“, habe ich gedacht, als mich Mitte Januar ein Glassammler aus der Pfalz um Hilfe bat: „Sie sind meine letzte Rettung. Wenn in Sundern nichts ist, gebe ich auf“, erinnere ich mich noch an die Worte von Hans-J. Baumann, der auf den Spuren von Kupfer-Glas-Objekten war. Da es in den 50er und 60er Jahren viele, viele Kleinhersteller von Geschenkartikeln in der Region gab, entschloss ich mich die Geschichte am 17. Januar zu bringen. Was soll ich sagen: Mehr Anrufe an einem Tage habe ich in den 30 Jahren nicht erhalten. Von überall meldeten sich die Menschen: „Die Dinger kenne ich, die habe ich noch im Partykeller stehen.“ Die Geschichte war ein Knüller, denn die gesuchten Dinge waren in Sundern und Neheim hergestellt worden. Ich war zufrieden, denn ich hatte Sammler Baumann geholfen, just als er aufgeben wollte. Und ich hatte gleich für den folgenden Tag noch eine Fortsetzungsgeschichte. Anrufe gab es dann noch bis in den Sommer.