Ein März voller Kultur in Sundern

Der Kulturmärz in Sundern beginnt schon im Februar mit einer Ausstellung des Malers Josef Cramer.
Der Kulturmärz in Sundern beginnt schon im Februar mit einer Ausstellung des Malers Josef Cramer.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Diesmal beginnt der Kulturmärz des Kulturrings Sundern schon im Februar: „Wir starten in der Regel nach Karneval, da dieser in diesem Jahr recht früh war, geht es auch bei uns früh los“, erklärt Vorsitzender Werner Neuhaus den Start mit der Ausstellung von Werken des Sunderner Künstlers Josef Cramer am heutigen Freitag um 18 Uhr im „Stracken Hof“ in Endorf.

Sundern..  Diesmal beginnt der Kulturmärz des Kulturrings Sundern schon im Februar: „Wir starten in der Regel nach Karneval, da dieser in diesem Jahr recht früh war, geht es auch bei uns früh los“, erklärt Vorsitzender Werner Neuhaus den Start mit der Ausstellung von Werken des Sunderner Künstlers Josef Cramer am heutigen Freitag um 18 Uhr im „Stracken Hof“ in Endorf.

Ein Quartett des Endorfer Musikvereins wird die Eröffnung musikalisch mitgestalten. Zusammengestellt haben die zahlreichen Werke von Cramer die Kulturring-Mitglieder Johannes Dröge und Friedel Schültke. Die Ausstellung ist am 21./22. Februar sowie am 1., 6. und 7. März jeweils ab 15 Uhr geöffnet. Aber auch Sonderführungen sind möglich.

Jugend zur Kunst bringen

Mit dieser Ausstellung, aber auch den anderen Programmpunkten, ist es dem Kulturring Sundern gelungen, das Ziel, möglichst heimatnah zu agieren, zu erreichen: „Ein gutes Beispiel ist die Ausstellung der Schülerinnen und Schüler aus den drei Schulen des Schulzentrums in Sundern“, so Vorsitzender Neuhaus. Sie beginnt mit einer Vernissage am kommenden Sonntag, 22. Februar, um 11 Uhr in der Stadtgalerie Sundern im Lockweg. Schon in den vergangenen Tagen lernten die Schüler/innen den spannenden Part des „Hängens“ von Bildern kennen. „Wir sind froh, dass unser Mitglied Johannes Dröge im Projekt ,Schule und Kunst’ viele Jungen und Mädchen zur künstlerischen Arbeit anleitet“, informierte der stellvertreter Vorsitzende Ferdi Tillmann.

Ein Sundern Eigengewächs

Und auch der nächste Programmpunkt im Kulturmärz hat enger mit Sundern zu tun, als man denkt: Denn einer der Gründer des Blechbläserquintetts „Brassadors“ aus Bonn ist der Sunderner Benedikt Blome, vor vielen Jahren auch Sieger im Wettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Quintett spielt am Samstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr in der Christkönig-Kirche Sundern. Schon am nächsten Tag geht es auf ein ganz andere Parkett: Im „Stracken Hof“ spricht Dr. Peter Kracht (Unna) über „Kulinarisches aus Westfalen“. Beginn ist 19 Uhr.

In den Bereich der Musik führen die beiden letzten Veranstaltungen: Am 8. März spielt Nadya Naroznikova (Klavier) Werke von Bach, Mozart und Schumann, sie holt aber auch die seinerzeit geplanten Werke von Fanny Hensel nach. Zum geplanten Konzerttermin erkrankte die Pianistin. Beginn ist um 11 Uhr in „Schepes Hoaf“ in Dörnholthausen.

Den Schlusspunkt setzen die Sängerinnen und Sänger des Chores Barditus, die nicht nur aus dem oberen Sorpetal kommen, sondern aus der ganzen Stadt. Der Chor bietet das Musical Sister Act an zwei Tagen an: Samstag, 28. März, um 20 Uhr und Sonntag, 29. März, um 17 Uhr. Dieses Konzert passt gut in unser Konzept, heimische Künstler zu fördern“, so Neuhaus, die Durchführung liegt allerdings beim Chor selbst.