Das aktuelle Wetter Sundern 10°C
Ferrari-Day

Ein Hauch von Schumi mitten in Sundern

13.09.2009 | 21:21 Uhr
Ein Hauch von Schumi mitten in Sundern

Sundern. Der Geruch von verbranntem Benzin und durchdrehenden Reifen erfüllte die Fußgängerzone. Ein ohrenbetäubender Lärm dröhnte durch die Innenstadt. Am Samstagnachmittag rollten 80 Ferraris über die Sunderner Flaniermeile. Wir waren mit der Videokamera dabei.

Antonio Capristo, Chef der gleichnamigen Sunderner Firma für Auspuffanlagen, hatte zum „Ferrari Day“ geladen und zahlreiche Ferraristi aus ganz Deutschland waren der Einladung gefolgt. Ferrari-Treffen hatte es zwar schon viele gegeben, aber noch nie in solch einem großen Umfang: „Bisher waren immer 20 bis 25 Fahrzeuge dabei. So viele Autos wie heute hatten wir aber noch nie an einem Ort versammelt“, berichtete Capristo stolz.

Segen für die Ferraristi

Video
Auch Achim Bongard aus der Eifel ist dabei. Er erzählt, was ihn am Ferrari so fasziniert. Video: Eigendorf

Zunächst hatten sich die flotten Boliden am Rathaus getroffen, wo Bürgermeister Friedhelm Wolf ein kurzes Grußwort sprach. Er pries den Wirtschaftsstandort Sundern an und stellte den Ferrari-Fans das Stadtgebiet als „Schatzkammer mit vielen Juwelen“ vor. Im Anschluss verlieh Pastor Michael Schmitt den Ferraris und ihren Fahrern den geistlichen Segen ehe auf Kommando die Motoren gestartet wurden.

Bei der Polizeiwache angefangen schlichen sich die ansonsten rasend schnellen Flitzer durch die Fußgängerzone in Richtung Schirgiswalder Platz. Wie ein Ferrari klingt wenn sein Fahrer ernst macht konnte man nur phasenweise erahnen. Nämlich genau dann, wenn es zum Kraftvergleich kommt und die Motoren lautstark aufheulen.

550 PS keine Seltenheit

Video
Die Motoren dröhnen und die Menschen am Straßenrand freuen sich. Das ist der Ferrari-Day in Sundern. Video: Eigendorf

KFZ-Sachverständiger Meinolf Voss stellte die Autos der Reihe nach vor und glänzte mit Fachwissen. So erfuhren die dicht nebeneinander stehenden Zuschauer, dass acht Zylinder zur Grundausstattung eines durchschnittlichen Ferraris gehören und, dass auch 550 PS keine Seltenheit bei den Fahrzeugen aus Maranello sind. Ganz offensichtlich war, dass überwiegend Männer hinterm Steuer saßen. Aber auch zwei Frauen lenkten ihre Wagen elegant durch das Herz Sunderns. Einer Dame entfuhr sogar: „Nur fliegen ist schöner!“

Auch das Publikum war zum größten Teil begeistert. Zwar monierte eine Zuschauerin: „Zwei oder drei Ferrari sind ja noch schön, aber müssen es denn gleich so viele sein?“ Doch gerade diese Vielfalt schien die Sunderner in ihren Bann zu ziehen: „Wann bekommt man schon mal so viele Ferrari-Modelle in Echtgröße zu Gesicht“, freute sich einer der vielen Fans.

Zum ganzen Spektakel gehörte natürlich die Modenschau in der City dazu. Und hier geht's zum Modenschau-Artikel der WP.

Max Schumacher (WP) und Kerstin Eigendorf

Facebook
 
Kommentare
15.09.2009
17:08
Ein Hauch von Schumi mitten in Sundern
von aett | #5

na gut, mal was anderes in Sundern im Sauerland.
Ferrari sieht man nicht alle Tage im Original. Eine schöne Show. Was wir hier brauchen, um die Verkehrslage zu verbessern, ist der Bahnanschluss für Sundern für Personenverkehr. Dann können Ferrari-Fans mal schnell mit dem Zug anfahren, es gibt kein Verkehrschaos. Übrigens stehen auf den Parkplätzen für PuR an manchen Bahnhöfen auch echte Super-Sportwagen. Das ist klasse, die Fahrer nutzen die umweltfreundliche Bahn und fahren dann entspannt mit ihrem Flitzer nach Hause. Das würde ich auch machen, wenn ich einen Ferrari hätte.

15.09.2009
13:22
Ein Hauch von Schumi mitten in Sundern
von soisesnämlichnicht | #4

Po was is so ises fürn ars...
hirnlos und absolut nicht für Sundern - nicht für Deutschland geeignet.
Zieh am besten aus! Wandere ganz weit weg das wir dich nicht hören müssen
So Richtung Afganistan oder Nord-Korea - da herrschen noch die Zusände, die du zu lieben scheinst.

15.09.2009
09:16
Ein Hauch von Schumi mitten in Sundern
von Christoph Ulrich | #3

Was einem auf den Sack geht und zwar in ganz Europa sind motzende, griesgrämige Deutsche. Hier im rund 1000 km entfernten Italien fallen jedes Jahr Horden davon über unsere Städte. Herr oder Frau So ist es. Herr Capristo hat ein eigenes Unternehmen aufgebaut und die Stadt Sundern in der ganzen Welt bekannt gemacht. Seien Sie etwas stolz oder verkriechen Sie sich wieder in Ihre Spiesserbude!

14.09.2009
18:00
Ein Hauch von Schumi mitten in Sundern
von So ist es | #2

Meine Güte, ich kann Bella Italia nicht mehr hören in Sundern, ständig drängen sich irgendwelche Italiener wieder auf und meinen sie wären die Größten. Am Samstag herrschte das riesen Chaos auf Sunderns Straßen, nur weil ein Firmeninhaber seine Kunden eingeladen hat. Hoffentlich machen das die Firmen SKS oder Severin niemals, dann platzt die Stadt nämlich. Und mit Bella Italia! sollte jetzt auch endlich mal wieder Schluss sein, das geht einem auf den Sack. Calopezzati hier Calopezzati da....alle wieder weg und Ruhe ist!

14.09.2009
04:18
Blockierter Kommentar.
von Heinz Müller | #1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/207215/create

Aktuelle Fotos und Videos
Schützenfest in Enkhausen
Bildgalerie
Peter Brands regiert
Unwetter über Sundern-Amecke
Bildgalerie
Unwetter
Arnsberger Woche 2012
Bildgalerie
Fest
Reitturnier in Hellefeld III
Bildgalerie
Reiten
Aus dem Ressort
Mr. Bürgerbus mit neuem Coup
Bürgerbus
Der Bürgerbus fährt nun zwei Mal im Monat zum Neuenrader Gartenbaucenter.
Nachfolger für Luca gesucht
Kinderschützenfest
Bevor die Großen Anfang Juli zu ihrem Recht kommen, suchen die Kleinen am Samstag ihren König.