Ein Bekenntnis für die Region

Sundern/Meschede..  Die gewerbliche Infrastruktur und die Gewinnung von Fachkräften standen im Mittelpunkt eines Besuchs des heimischen Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg bei den Firmen AstroPlast und Franz Funke in Meschede und Sundern.

Das Unternehmen AstroPlast hat 2014 begonnen, seinen Firmensitz Schritt für Schritt von Westenfeld in das Mescheder Gewerbegebiet Enste zu verlagern. „Wir wären gerne am alten Standort geblieben, aber letzten Endes haben die Größe des Grundstücks sowie die direkte Autobahnanbindung den Ausschlag gegeben. Da wir unsere Facharbeiter auf jeden Fall halten wollten, war ein Weggang aus dem Sauerland für uns nie ein Thema“, so AstroPlast-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kemper.

Ständiges Wachstum

Seit der Übernahme der Firma AstroPlast durch die GESCO AG 1995 hatte das Unternehmen, das sich gemeinsam mit der ebenfalls zur GESCO AG gehörenden Schwesterfirma Franz Funke Zerspanungstechnik den Sunderner Standort teilt, ein stetiges Wachstum erlebt. In der Folge kam der jetzige Standort Westenfeld an seine Kapazitätsgrenzen. Durch die Erweiterung des Gewerbegebietes Enste bot sich die einmalige Gelegenheit, das gesamte Unternehmen an einem Standort mit Wachstumspotential in der sauerländischen Heimat neu anzusiedeln. Die durch den Umzug frei werdenden Flächen sollen dann teilweise der Schwesterfirma Franz Funke Zerspanungstechnik zur Verfügung gestellt werden und ein weiteres Wachstum ermöglichen. Eine Win-Win-Situation, von der beide Unternehmen profitieren.

Schritt für Schritt umziehen

Der Umzug erfolgt dabei Schritt für Schritt. Nach dem Erwerb des Grundstücks 2013 wurde dort umgehend mit dem Bau erster Hallen begonnen. Bereits im ersten Halbjahr 2014 lief die Produktion an. Bis 2020 soll der gesamte Betrieb am neuen Standort produzieren. „Aufgrund der größeren Fläche können wir unsere Kapazität im Vergleich zu Sundern deutlich erhöhen und haben somit im wahrsten Sinne des Wortes mehr Platz zum Wachsen. Dadurch werden auch neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen“, so Jesko Teitge, der Kaufmännische Leiter.

Nach der Besichtigung beider Standorte ging es im Gespräch mit Patrick Sensburg vor allem um die gewerbliche Infrastruktur sowie um die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften. Sensburg sagte dem Unternehmen Unterstützung bei der Suche nach Fördermöglichkeiten für den geplanten Breitbandausbau im Enster Gewerbegebiet zu. Zum Abschluss des Besuchs zog er ein positives Fazit: „Ich freue mich, dass das Unternehmen durch den Umzug der Region erhalten bleibt, und dass auch der Sunderner Standort durch das Schwesterunternehmen weiterhin genutzt werden wird.“ Sensburg sieht dies als Bekenntnis zur Region.