Doppelte Findung

Wer geahnt hätte, dass die Findung von Bürgermeister-Kandidaten(innen) in Sundern derart zugespitzt laufen würde, hätte sicherlich mit diesem Tipp eine Menge Geld verdienen können. Vermutlich wird es erstmals - seit es die hauptamtlichen Bürgermeister in NRW gibt - eine spannende Wahl eines CDU-Kandidaten/in gegen einen Oppositions-Kandidaten/in geben. Denn jetzt, da eher nicht so aussichtsreiche Bewerber/innen mit im Ring stehen, kommt es zu einem wirklichen Kopf-an-Kopf-Rennen. So viel sei hier prophezeit, auch wenn die Köpfe noch kein Gesicht haben.

Eher unwahrscheinlich sei eine Stichwahl nach dem 13. September, heißt es bei den Wahlexperten. Dazu müssten beide Kandidaten/innen genau die gleiche Stimmenzahl haben. Bei einem Ergebnis von 50,1 zu 49,9 Prozent gäbe es diesen erneuten Urnengang nicht. Doch was ist in diesen Zeiten schon normal in Sundern. Es bleibt zunächst abzuwarten, wen die beiden nun unabhängig suchenden Findungskommissionen demnächst vorstellen werden.