Deutlich mehr Gäste in Sundern

Guter Sonntag am Damm
Guter Sonntag am Damm
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der „Tourismusmotor“ in Sundern läuft. So interpretiert Jeroen Tepas, Geschäftsleiter der Stadtmarketing-Genossenschaft in Sundern, die Zahlen, die Information und Technik in Düsseldorf (IT NRW) veröffentlicht hat. Darin gehört Sundern neben Schmallenberg zu den Gewinnern in der Region.

Sundern..  Der „Tourismusmotor“ in Sundern läuft. So interpretiert Jeroen Tepas, Geschäftsleiter der Stadtmarketing-Genossenschaft in Sundern, die Zahlen, die Information und Technik in Düsseldorf (IT NRW) veröffentlicht hat. Darin gehört Sundern neben Schmallenberg zu den Gewinnern in der Region.

Mit fast 24 Prozent mehr Gästen und fast 38 Prozent mehr Übernachtungen im 1. Quartal 2015 steht der Wirtschaftsfaktor Tourismus in der Stadt Sundern Ende März im Vergleich zum Vorjahr sehr gut da. So konnten die Sunderner Übernachtungsbetriebe Ende März 35 838 Übernachtungen für das erste Quartal 2015 nach Düsseldorf melden. Das sind fast 10 000 Übernachtungen mehr als in 2014. Damals registrierte IT in Düsseldorf bei den 35 geöffneten Betrieben mit mehr als zehn Betten 26 045 Übernachtungen.

Beachtlich ist auch der Zuwachs bei den Gästeankünften: „Dort wurden über 3000 Personen mehr registriert, nämlich 16 213“, freut sich Jeroen Tepas über das satte Plus. Das macht unter dem Strich ein Mehr von insgesamt 23,9 Prozent. Bei den ausländischen Gästen stieg dieser Wert auf 38 Prozent (794 auf 1096).

Wieder mehr Niederländer

Auch die Zahl der Gäste aus den Niederlanden hat an Röhr und Sorpe wieder zugenommen, sieht Tepas wieder deutlich mehr Zuspruch seiner Landsleute. In dieser Rubrik konnte eine Verbesserung von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden. Kamen 2014 lediglich 2077 ausländische Gäste nach Sundern, waren es im Vergleichzeitraum diesen Jahres 2721 Personen. Auch die mittlere Aufenthaltsdauer der Gäste in Sundern hat sich von 2,0 Tagen auf nunmehr 2,2 Tage leicht erhöht, hingegen sank bei den ausländischen Besuchern dieser Wert von 2,6 auf 2,5 Tage nur ganz moderat.

„Diese Zahlen zeigen deutlich, dass etwas passiert ist: „Engagierte Gastgeber, eine gute touristische Infrastruktur und intensiv betriebenes Standortmarketing“, gibt Tepas als Gründe für die Steigerung in den genannten Bereich an, die beweisen, dass man „gemeinsam sehr erfolgreich“ sein könne und dass eine Organisation wie die Stadtmarketing Sundern eG für eine Stadt wie Sundern unverzichtbar ist.

Zuschüsse nicht abbauen

Tepas weiter: „Wir machen nicht nur Marketing im Bereich Tourismus, sondern betreiben Standortmarketing für die gesamte Stadt Sundern.“

Er warnt, dass Politik und Stadtverwaltung bei den anstehenden Entscheidungen bedenken sollten, dass „ein Marketing ohne Budget nicht möglich ist.“

Stadtmarketing-Leiter Jeroen Tepas verweist hiermit auf die Pläne der Stadtverwaltung Sundern, die städtischen Zuschüsse an die Stadtmarketing-Genossenschaft Sundern eG ab 2016 um 50 Prozent zu kürzen.