Chrom und Lack glänzen im prächtigen Sonnenschein

Sundern..  Der Museumsverein „Alte Schmitte“ freut sich über tollen Erfolg beim 9. Sunderner Oldtimertreffen: „82 herrliche Fahrzeuge von Baujahr 1928 bis 1985 waren zu bestaunen“, zieht Vorsitzender Herbert Müller eine gute Bilanz.

Ein interessantes Programm, das neue Konzept des Stadtmarketings und der wohlgesonnene Wettergott sorgten dafür, dass Sundern am Wochenende zum Oldtimer-Paradies wurde. So konnten die Organisatoren Bernhard Bittner, Benjamin Müller und Herbert Müller schon früh interessante Anmeldungen verbuchen.

Das älteste Fahrzeug bot dabei wieder Adolf Hammeke mit seinem „Dixi DA“, Baujahr 1928, auf. Vom schnuckligen Kleinwagen der 50er Jahre wie BMW 600 Isetta, Fiat 500 oder Goggo bis zu großen Ami-Schlitten wie Ford Thunderbird, Chevrolet Corvette und Chevelle Malibu mit 7,4 Liter Big-Block reichte die enorme Bandbreite der Oldies. Der dickste Brocken war der Magirus Rundhauber der Neheimer Feuerwehr.

Starke „NSU-Prinzengarde“

Schon am Treffpunkt, dem Autohaus Bittner in Amecke, strahlten so die alten Schätzchen und natürlich die Fahrerinnen und Fahrer um die Wette, dabei die besonders stark vertretene „NSU-Prinzengarde“ und wunderschöne Cabrios wie die S-Klasse Mercedes und mehrere kultige Käfer.

Schon bei der Durchfahrt in Langscheid am Sorpedamm wurden die Klassiker von zahlreichen Menschen bestaunt, über Sundern und Westenfeld ging es dann zu einer Betriebsbesichtigung zur Firma Franz Miederhoff in der Röhre, Hersteller für Metallbeschläge aller Art für Lkw- und Camping-Bedarf. Schließlich stand der legendäre Korso durch die Innenstadt an, wo Meinolf Voss gewohnt sachkundig jedes Fahrzeug vorstellte.

Alle Oldtimerfans hatten auf dem Parkplatz an der Polizeiwache dann noch bis spät in den Nachmittag hinein reichlich Gelegenheit, das „motorisierte Kulturgut“ zu bewundern. Die Atmosphäre auf dem „Präsentierplatz“ in unmittelbarer Nähe des Museums „Alte Kornbrennerei“ war einfach genial.

Fotografien gesucht

Der Museumsverein dankt allen am Erfolg beteiligten Personen. Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Firma Miederhoff, aber ebenso dem Team des Stadtmarketings.

Für die Teilnehmerschilder im nächsten Jahr sucht der Museumsverein übrigens noch besonders gelungene Fotos vom diesjährigen Oldtimertreffen. Die Zusendung entsprechender Fotos mit jeweils vollständigem Absender ist möglich an Herbert Müller unter email: bfghmueller@web.de.