CDU führt erste Gespräche

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Die heiße Phase hat begonnen: In dieser Woche führt die Findungskommission der CDU die ersten Gespräche mit Bewerberinnen und Bewerbern für die Bürgermeisterkandidatur in Sundern.

Sundern..  Die heiße Phase hat begonnen: In dieser Woche führt die Findungskommission der CDU die ersten Gespräche mit Bewerberinnen und Bewerbern für die Bürgermeisterkandidatur in Sundern. Darüber informierte gestern der Vorsitzende der CDU Sundern, Stefan Lange, unsere Zeitung.

„Das Interesse an der Arbeit der von Parteigremien unabhängigen Kommission ist groß – das zeigen Bewerbungen im zweistelligen Bereich aus ganz Deutschland“, so lnage zu der Zahl der Bewerber/innen. Die Findungskommission habe aktiv Personen innerhalb und außerhalb der Region angesprochen, via Ausschreibung bei „Interamt“ bundesweit nach möglichen Kandidatinnen und Kandidaten gesucht und führe nun persönliche Gespräche mit den aussichtsreichsten Frauen und Männern des Bewerberfeldes.

Kein Closed Shop

„Wir sind kein Closed Shop“, betonen die Mitglieder der Findungskommission. Im Gegenteil. In wöchentlichen Sitzungen sei in den vergangenen Wochen sehr intensiv an dem gemeinsamen Ziel gearbeitet worden, eine starke, charismatische und fachlich wie charakterlich starke Persönlichkeit für die Kandidatur um das höchste Amt in der Stadt zu gewinnen. Dabei wurden alle Wege beschritten – von der persönlichen Ansprache von Personenen durch die gut vernetzten Mitglieder der Kommission über eine Ausschreibung in einem der größten bundesweiten Online-Stellenportale, dem „Interamt“, bis hin zur Sichtung daraus und aus der lokalen Berichterstattung heraus resultierender zahlreicher Initiativbewerbungen.

Im zweistelligen Bereich

Die Zahl der bis zum vergangenen Wochenende eingegangenen Bewerbungen befinde sich im zweistelligen Bereich, verrät die Kommission. Jetzt begännen die persönlichen Gespräche mit den aussichtsreichsten Bewerberinnen und Bewerbern: „Von Beginn an haben wir sehr großen Wert auf ein transparentes, von allen Mitgliedern der Kommission auf Augenhöhe gestaltetes Verfahren gelegt“, betont die parteilose Prof. Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler, und ergänzt weiter: „Unsere Kandidatin oder unser Kandidat wird am Ende gemessen an ihrer bzw. seiner Kompetenz, nicht an einem vorhandenen oder nicht vorhandenen Parteibuch“.

Pressekonferenz am 29. Mai

Nach Abschluss der persönlichen Gespräche wird die Kommission eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten der Mitgliederversammlung der CDU empfehlen. Der Öffentlichkeit wird die Kommission ihr Votum, also den ausgewählten Kandidaten, nach dem jetzigen Zeitplan am Freitag, 29. Mai, im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen.