Carl Froh Rohrtechnik ist an neuen Käufer veräußert

Hachen..  Eine gute Nachricht kam gestern aus Köln ins Röhrtal: Der Fortbestand der Carl Froh Rohrtechnik GmbH ist gesichert. Die Unsicherheit lag darin begründet, dass die Firma Rudolf Flender aus Siegen, die Froh im Frühsommer 2014 übernommen hatte, selbst im März in den Insolvenzstrudel geriet.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 8. Mai hat die insolvente Rudolf Flender GmbH & Co. KG die GmbH-Geschäftsanteile ihrer Tochtergesellschaft in Hachen an einen neuen Gesellschafter veräußert, heißt es in einer Mail. Käuferin ist die CFR Beteiligungsgesellschaft GmbH Köln, vertreten durch die Geschäftsführerin Christine Flender.

98 Mitarbeiter in Hachen

Am Werkstandort in Hachen fertigen aktuell 98 Arbeitnehmer Stahlrohre und -profile von höchster Präzision für Automobile und Industrie. Der erwartete Jahresumsatz für 2015 liegt bei 28 Mio. Euro. Nach der vorläufigen Insolvenzeröffnung der Muttergesellschaft im März erlebte die Carl Froh Rohrtechnik GmbH turbulente Zeiten. Die neuerliche Verunsicherung der Kunden und Lieferanten sorgte für intensive Gespräche und Bemühungen, um das Vertrauen in die Produkte und das Unternehmen dauerhaft sicherzustellen. „Mit dem heutigen Verkauf der Geschäftsanteile an eine neue Eigentümerin ist der Fortbestand und die Weiterentwicklung der Gesellschaft langfristig gegeben. Wir werden jetzt schnellstmöglich dafür sorgen, dass der Geschäftsbetrieb wieder in geordnete und strukturierte Verhältnisse kommt“, erklärte der kaufmännische Geschäftsführer Michael Böhnke bei Flender in Hachen.