Bilanz beim Ruderclub Sorpesee fällt positiv aus

Langscheid..  Zur Mitgliederversammlung des Ruderclubs kamen viele interessierte Mitglieder aus den drei Abteilungen des Gesamtvereins. Vorsitzende Ute Schlecht zog zusammen mit den Abteilungsleitern wirtschaftlich und sportlich Bilanz. Es zeigte sich, dass der Verein im vergangengen Jahr wieder sehr aktiv war und in allen Bereichen gut aufgestellt ist. Der RCS hatte zum Jahreswechsel 504 Mitglieder, davon 155 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Bei den Ruderern kamen mehr als 47 000 Ruderkilometer zusammen, die meisten erruderten Luca Di Lillo (Junioren), Amelie Hofmann (Juniorinnen), Marion Hennisge und Emil Putz.

Der Stolz des Vereins

Die Volleyballabteilung mit fünf Damen- und 12 Jugendmannschaften war ebenfalls wieder sehr erfolgreich: Mit Stolz wird der herausragend Aufstieg der Damen in die 3. Bundsliga im April 2014 sowie der souveräne Aufstieg in die 2. Bundesliga in diesem März zur Kenntnis genommen. Weiterhin gelangen den Jugendmannschaften die Qualifikationen zu den Westdeutschen Meisterschaften. Die erste Mannschaft der Triathlon-Abteilung musste nach einem kurzen Auftritt in der Regionalliga zwar den Wiederabstieg verkraften, trotzdem konnte von vielen erfolgreichen Einzelstarts über verschiedenste Distanzen bis hin zum Ironman berichtet werden.

Kaum Renovierungen

Eine Aufgabe der Vereinsmitglieder ist die eigenständige Pflege und Instandhaltung des Vereinsheims. Hier mussten nach vielen Renovierungen in den letzten zehn Jahren nur kleine Reparaturarbeiten bewältigt werden, ein großer Punkt war die Neugestaltung der Beachvolleyballanlage am Bootshaus. Schatzmeister Lothar Schulte konnte aufzeigen, dass der RCS finanziell gut aufgestellt ist, so dass viele Anschaffungen gemacht werden konnten.

So konnte mit Unterstützung der Bürgerstiftung Sundern und zahlreicher weiterer Spender ein neues Jugendboot angeschafft werden, welches für die Jugendarbeit und die Kooperation mit der Hauptschule Sundern genutzt werden soll. Als weiteres Projekt wurde die Anschaffung eines Trainingsbegleitbootes voran getrieben. Die Genehmigung dazu liegt vor und die Finanzierung wird in diesem Jahr gelingen.

Abenteuer 2. Liga wagen

Diskutiert wurde außerdem das „Luxusproblem“ der sportlichen Qualifikation der 1. Damenmannschaft für die 2. Bundesliga. Der dafür erforderliche finanzielle Etat muss mit Hilfe eines Sponsorenpools aufgebracht werden. „Die Signale der heimischen Wirtschaft sind allerdings sehr positiv, so dass die Aussicht besteht, dass der Verein das Abenteuer wagen kann“, so Hans Schlecht, Gründer der Volleyballabteilung, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern wird.

Der Vorstand wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt, allen voran Vorsitzende Ute Schlecht und Schatzmeister Lothar Schulte und die drei Abteilungsleiter. Geehrt wurden die beiden 25-jährigen Volleyballerinnen Lisa Noll und Laura Feldmann für 25-jährige Mitgliedschaft.