Begegnung wichtiger als Diskussion

Der Kinderchor „Die Notenhüpfer“ aus Stockum sorgte auf dem Sunderner Familientag für „gesungene Völkerverständigung“.
Der Kinderchor „Die Notenhüpfer“ aus Stockum sorgte auf dem Sunderner Familientag für „gesungene Völkerverständigung“.
Foto: Simon Engels
Was wir bereits wissen
Unter dem Motto „Mehr Partnerschaftlichkeit - ein Plus für die ganze Familie“ feierte Sundern am Samstag den dritten Sunderner Familientag.

Sundern..  Der dritte Sunderner Familientag fand am Samstag mit zahlreichen Aktionen auf dem Rathaushof in Sundern statt. Unter dem Motto „Mehr Partnerschaftlichkeit – ein Plus für die ganze Familie“ wurde den Besuchern ein buntes Programm geboten. Anlässlich des internationalen Tages der Familien, der jedes Jahr am 15. Mai auf der ganzen Welt gefeiert wird, wurde auch in Sundern zum ersten Mal seit drei Jahren wieder eine solche Veranstaltung organisiert.

„Leider haben aufgrund des Wetters heute nicht so viele Familien den Weg zum Rathaus gefunden“, bedauerte Barbara Emde, Familien- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sundern. Darum galt es auch, bei dem einen oder anderen Programmpunkt zu improvisieren, um den Besuchern dennoch ein gelungenes Fest zu bereiten.

„Gesungene“ Völkerverständigung

Die Showbühne war an diesem Tag für musikalische Beiträge der jüngsten Sunderner reserviert: Neben modernen Tänzen des Jugendrotkreuzes und kreativen Darbietungen der OGS-Kinder leistete der Kinderchor „Die Notenhüpfer“ aus Stockum bei einem seiner Lieder sprichwörtlich einen Beitrag „gesungener“ Völkerverständigung: Flaggen verschiedener Länder wurden hochgehalten, um an ein friedliches Miteinander der verschiedenen Kulturen auf der Welt zu appellieren.

Alte Spiele für junge Familien Vor allem für die kleinen Besucher wurde auf dem Sunderner Familientag einiges geboten. Foto: Simon Engels

Beim beliebten Programmpunkt „Alte Spiele für junge Familien“ kamen Eltern und Kinder bei Spiele-Klassikern wie Sackhüpfen, Seilspringen, Dosenwerfen oder Kegeln gleichermaßen in Bewegung.

Da die Arbeit der Feuerwehr und des Roten Kreuzes für die Kleinsten ganz besonders aufregend ist, waren die Löschgruppe Sundern und die DRK-Ortsgruppe Sundern jeweils mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort und standen den neugierigen Kindern Rede und Antwort. Das Sozialwerk Sauerland war für den Bereich „Offene Ganztagsschule“ mit einem Werk- und Bastelstand am Familientag vertreten, bei den „Röhrpiraten“ konnten sich die Kinder schminken lassen. Im Streichelzoo bekamen die Kleinen die Möglichkeit, die besonderen Schwarzhalsziegen aus dem Naturschutzgebiet „An der Steinert“ in Allendorf kennen zu lernen.

„Wir denken, dass im Zuge des Familientages Diskussionsrunden oder Informationsabende nicht so viel Sinn ergeben würden. Stattdessen setzten wir auf die Begegnung durch ein buntes Fest wie dieses“, so Barbara Emde zum Konzept des Tages. Das konnten die Besucher im „Café International“ des Arbeitskreises zur Unterstützung der Flüchtlinge oder an den Verpflegungsständen von verschiedenen internationalen Kulturvereinen aus Sundern dann auch aktiv und direkt vor Ort erleben.