Ausstellung zeigt die wertvolle weltweite Arbeit von Unicef

Sundern..  Eine denkwürdige Ausstellung ist am gestrigen Donnerstag im Foyer des Rathauses eröffnet worden: „Nothilfe für Kinder“ zeigt in eindrucksvollen Bildern und Zahlen, wie die Kinderhilfe Unicef weltweit anpackt und den Kindern in Not in aller Welt Unterstützung gibt. „Das reicht vom Brunnenbau über die Tanklaster die frisches Wasser in abgelegene Ort bringen über die Weitergabe von Reinigungstabletten und den Bau von Wasserleitungen und Latrinen“, berichtete die Vorsitzende der Unicef-Arbeitsgruppe Sauerland, Ingrid Halbe.

Notschulen sollen gebaut werden

Sie berichtete auch über die Aktionen, die Unicef gerade aktuell startet, um in Nepal den Opfern der beiden Erdbeben zu helfen. Vor allem Medikament und Verbandsmaterial sowie immer wieder sauberes Wasser seien wichtig in den Regionen, die unter Katastrophen leiden. Es gehe in Nepal aber auch um den Bau von Notschulen und die Erstellung von Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Dann zündete sie ein Licht für Kinder in Nepal an. Aktuell verkauft Unicef solche Lichter, um Spenden zu sammeln (siehe Textende).

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Tanz und Gesang, den die Schüler der Klasse 6c des Städtischen Gymnasiums mit ihren Lehrerinnen einstudiert hatten. Anschließend berichteten zwei Schülerinnen über ein Projekt, das die Klasse vor kurzem gestartet hat: „Wir haben Kontakt zu den Flüchtlingen in Sundern aufgenommen“, erzählten sie den Zuhörern. Dabei hat ihnen Renate Hesse, Lehrerin an der Marienschule, die in einer Auffangklasse unterrichtet, geholfen. Inzwischen haben schon zwei Treffen stattgefunden: „Wir mussten uns erstmal vorsichtig herantasten“, beschrieben die Schülerinnen den ersten Tag, an dem man spielte und erfuhr, aus welchen Ländern die Kindern nach Sundern gekommen sind. Am nächsten Treff wurden Landkarten gebastelt, auf denen mehr über die Herkunftsländer und das Schicksal einzelner Kinder zu erfahren ist. Sie sind in der Ausstellung zu sehen.

Dank gab es von Bürgermeister Detlef Lins für dieses Engagement: „Das ist nur ein Teil der großartigen ehrenamtlichen Arbeit, die derzeit in Sundern geleistet wird.“ Man kümmere sich, um das Leben der Flüchtlinge menschenwürdig zu gestalten. Familien könne man noch in Wohnungen unterbringen: „Ich hoffe das bleibt so“, zeigte sich Lins optimistisch.